JBL Xtreme im Praxistest: Wir brauchen Bass, Bass…

Mehr und mehr Hersteller realisieren, dass der Trend hin zu immer kleineren Bluetooth-Lautsprechern nicht alle Bedürfnisse der Kunden deckt. Die kleinen Boxen sind zwar praktisch um leiser Hintergrundmusik zu lauschen oder die ein oder andere kleine Veranstaltung im und um’s Haus zu beschallen, will man aber Leute in Tanzstimmung bringen oder den Lautsprecher im Outdoor-Bereich einsetzen, so reichen die kleinen Boxen meist nicht aus. Hierfür ist die Lautstärke einfach zu gering und die Bässe verflüchtigen sich im Freien schnell ohne Wände als Reflektionsfläche.

Aus diesem Grund erscheinen immer mehr große Bluetooth-Lautsprecher auf dem Markt, nun hat auch JBL sein erstes großes Modell heraus gebracht: Den JBL Xtreme. Der soll mit erstaunlichen 40 Watt Leistung sowie hoher Lautstärke für den Einsatz unter freiem Himmel gemacht sein. Neben den klanglichen Qualitäten soll die Box in der Größe einer 2-Liter Coca-Cola-Flasche auch über Spritzwasserschutz, 2 USB-Ladebuchsen an der Rückseite sowie einem leistungsstarken Akku mit 15 Stunden Spielzeit verfügen. Ob sich diese Versprechungen auch in der Praxis behaupten können, wollte ich genauer wissen.

In den vergangenen Monaten konnte ich bereits viele große Bluetooth-Boxen testen, wirklich überzeugen konnte mich bis dato allerdings keine. Die UE Megaboom von Logitech klang verhangen und fast schon ein wenig peinlich, der Beoplay A2 hatte mit House-Bässen so seine Probleme – ganz zu schweigen von der dürftigen Akkulaufzeit bei hohen Lautstärken – und beim SoundLink III von Bose gefielen mir die dumpfen Höhen mit den überdominanten Bässe nicht. Auch die Beats Pill XL war etwas merkwürdig abgestimmt, wobei diese ja vor einigen Wochen von Apple zurückgerufen wurde und somit außer Frage steht. Der Sony X5 klang zwar schön ausgeglichen, hatte aber in Sachen Lautstärken nichts zu bieten und musste für höhere Lautstärken an den Strom gehängt werden. Der JBL Xtreme war also der neue Hoffnungsträger und ich war mehr als gespannt, den Speaker einmal selbst Probe zu hören. Nach dem positiven Testergebnis des kleinen Bruders JBL Charge 2+ hatte ich hohe Erwartungen und bestellte mir die Box über den deutschen JBL-Store vor, bevor sie dann eine Woche später bei mir eintraf. Hier möchte ich nun über meine Erfahrungen berichten.

Ersteindruck

Direkt beim Auspacken wird klar: Der JBL Xtreme ist wirklich ein Koloss und macht seinem Namen damit alle Ehre. Ich hatte mir zwar mehrmals das Produktvideo auf der Herstellerwebseite angesehen, die Dimensionen gingen allerdings nicht so klar hervor. Gerechnet hatte ich mit dem Formfaktor einer UE Megaboom, doch der Xtreme ist nochmal ein gutes Stück größer. Er sieht mit der runden Bauform und den unverdeckten Lautsprechermembranen an der Seite ein wenig aus wie eine aufgeplusterte Version des JBL Charge 2+.

JBL Xtreme vs JBL Charge 2+

Generell scheint dies das neue Markenzeichen der JBL-Reihe zu sein, beim kleinen JBL Flip 3 kann man den seitlichen Membranen ebenfalls beim Vibrieren zusehen. Mit einem Gewicht von 2,1 Kilogramm drückt der Xtreme nochmal mehr auf die Waage wie der SoundLink III von Bose (1,8 Kg) oder auch der Ziegelstein-große TDK Trek Max (1,9 Kg). Ich selbst nehme das höhere Gewicht gerne in Kauf, solange Klangqualität und Lautstärke stimmen. Ob dies der Fall ist, wird der Test zeigen.

Mit seinen Maßen fühlt sich der Xtreme schon ein wenig wie eine Waffe an. Legt man sich das Teil auf die Schulter ist die Ähnlichkeit zu einer Bazooka nicht zu verkennen, nur dass statt Granaten eben schöne Klänge folgen. Ich finde den Xtreme aber nicht viel unhandlicher oder weniger transportabel wie die Konkurrenz. Wenn man einen Bose SoundLink III oder eine UE Megaboom in seinen Rucksack oder Reisekoffer hinein bekommt, dann wird auch der JBL Xtreme Platz finden. Soviel größer ist er dann auch nicht.

Da man den JBL Xtreme nur schwer mit den Händen umgreifen kann (Bei mir geht es gerade noch), kommt die Box mit einem Tragegurt im Lieferumfang. Der wird einfach an den Metallösen an der Oberseite eingehakt und schon kann man den Speaker ähnlich einer Damenhandtasche durch die Gegend tragen. Auch wenn ich selbst den Xtreme wohl eher weniger über meine Schulter hängen werde, so finde ich den Gurt zur Befestigung an Pfählen, Stangen oder Bäumen ganz praktisch. Beim Volleyball spielen könnte man den Speaker etwa an den Netzpfosten hängen und hätte so Klang auf Kopfhöhe.

JBL Xtreme Tragegurt

Etwas unentschlossen ist mein Urteil zu den offenen Membranen. Einerseits gefällt mir das effektvolle Vibrieren ganz gut und man kann den Sound so wahrlich sehen, ja sogar spüren, wenn man die Hand vor die Öffnungen hält. Insbesondere bei basslastiger oder lauter Musik kann das schon Laune machen. Beim Besuch von Freunden oder kleineren Veranstaltungen ist das Ganze immer wieder ein Hingucker. Andererseits erscheint der Speaker dadurch beim Außeneinsatz weniger hartgesotten und könnte beim Transport im Rucksack mit anderen harten Gegenständen beschädigt werden. Das ist allerdings nicht so leicht, wie man anfangs annehmen würde: Die Membranen lassen sich beispielsweise bis zum Anschlag ca. 2 Zentimeter nach innen drücken, ohne das irgendwelche Schäden entstehen (hier ist eine Art Widerstand eingerichtet). Da es sich hier nur um vibrierende Gewichte handelt und diese mit einer robusten Metallkappe versehen sind, kann man hier durch Drücken auch nicht wirklich viel kaputt machen.

Membrane des JBL Xtreme

Wo es kritisch wird, ist bei den Gummiabdichtungen. Würde man diese mit einem spitzen Gegenstand durchpieksen, so ginge das Vakuum verloren und die Abstimmung mit der Frequenz der Treiber wäre hinüber. Der Lautsprecher wäre nicht mehr zu gebrauchen. Wie wahrscheinlich dieser Fall ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Ich selbst habe den kleineren JBL Charge 2 schon seit einigen Monaten im Einsatz und kann trotz mehrfachem Transport von keinerlei Schäden an den Membranen berichten. Nichtsdestotrotz hätte ich mir gewünscht, dass JBL eine Transporttasche in den Lieferumfang legt, so hätte man viele Käufer sicherlich ein wenig zuversichtlicher stimmen können. Für einen Preis von derzeit knapp 300 Euro wäre das sicherlich machbar gewesen.

Wie es sich für einen richtigen Outdoor-Lautsprecher gehört, ist der JBL Xtreme spritzwassergeschützt. Man kann den Speaker also bedenkenlos neben den Pool stellen oder auch mal im Regen stehen lassen. Laut Hersteller kann man den Xtreme auch problemlos unterm Wasserhahn reinigen und so von Schmutz befreien. Viel mehr ist aber nicht drin. Es wird in der Bedienungsanleitung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man den Speaker nicht unter Wasser tauchen soll, wobei ich mir sicher bin, dass die Box mit den verdeckten Anschlüssen (die einzig wirklich kritische Stelle) auch das für einige Sekunden aushalten würde. Die Stoffummantelung soll mit einer speziellen Netzstruktur, die übrigens sehr der der UE Megaboom ähnelt, Kratzer fern halten und Schmutz abweisen. Im Gegensatz zum Charge 2+ blieb die Stoffschicht bisher weitestgehend staubfrei und scheint auch nicht auszufranzen.

Auch gut gefallen mir die zwei breiten Standfüße. Der kleinere JBL Charge 2 rollte mit seiner dünnen Standfläche auf unregelmäßigen Untergründen immer wieder zur Seite und man musste ständig nachjustieren. Den JBL Xtreme kann man auch mal auf dem Bett oder im Gras aufstellen, ohne dass der nächste Windhauch den Lautsprecher zur Seite rollen lässt.

Standfüße

Erhältlich ist der JBL Xtreme in den Farben Schwarz, Blau und Rot. Im Lieferumfang sind neben dem Lautsprecher noch ein Netzteil zum Laden, ein Tragegurt und die Bedienungsanleitung vorhanden.

Klangqualität

Am meisten war ich auf den Klang gespannt. Die technischen Daten auf der Herstellerseite sahen bereits sehr vielversprechend aus. Zuerst einmal war von starken 2 x 20 Watt die Rede. Im Quick Start Guide ist hier allerdings noch „AC-Mode“ angemerkt, was auf eine verminderte Lautstärke bzw. Leistung bei normalem Batteriebetrieb hinweisen könnte. Beim Sony X5 hatte ich im Test kritisiert, dass die Lautstärke bei Stromanschluss deutlich höher war und in Frage gestellt, ob nicht gerade der Akkubetrieb der Vorteil von portablen Bluetooth-Lautsprechern sei. So war ich ein wenig besorgt, dass das auch beim JBL Xteme der Fall sein könnte. Ansonsten war im Produktvideo von JBL zu sehen, dass an der Vorderseite vier Hochtöner und an den Seiten die beiden entgegen gesetzten Passivradiatoren verbaut sind. Die Hinterseite bleibt leider klangfrei.

JBL Xtreme Innenleben

Direkt nach dem Auspacken koppelte ich in den Speaker also mit meinem iPhone und spielte meine standardmäßige Deep-House-Playlist ab. Was mir zuerst in den Sinn kam: Bass! Und zwar reichlich. Die tiefen Töne springen einem förmlich ins Gesicht. Es ist aber alles noch in einem gesunden Verhältnis, sodass das Gesamtbild stimmig wirkt. Es werden keine anderen Frequenzbereiche in Mitleidenschaft gezogen, was ich bei Bose-Lautsprechern oft bemängelt hatte und die Mitten von den Bässen übertönt werden. Der JBL Xtreme schafft es, Musik kraftvoll, klar und mit viel Punch abzuspielen, ohne dabei aufgebläht zu wirken oder die Höhen dumpf ertönen zu lassen. Es klingt einfach „stimmig“.

Im Gegensatz zu so vielen anderen großen Blueototh-Boxen klingt der Xtreme über das ganze Lautstärkespektrum gut. Egal ob man die Lautstärke voll aufdreht oder auf ein Minimum reduziert, der Speaker klingt immer noch klar und voluminös. Bei leisen Lautstärken wird keinerlei dynamischen Anpassung in Form einer Anhebung der Bässe vorgenommen. So klingt der Speaker untenrum immer noch vollmundig, wenn auch nicht so dick wie der Bose SoundLink Mini 2, der bei niedrigen Lautstärken erstaunlicherweise voluminöser klingt. Ich selbst lausche gerne leiser Hintergrundmusik, weshalb ich auf kraftvollen Klang bei niedrigen Lautstärken viel Wert lege.

Die JBL-Familie im Größenvergleich

Vor allem aber schaufelt der Xtreme die Bässe bis in die oberen Lautstärke-Etagen. Selbst voll aufgedreht ist der Klang noch zu gebrauchen und klingt nicht übertrieben angestrengt wie etwa bei der UE Megaboom oder dem Beoplay A2. Generell hat es bisher kein Lautsprecher in dieser Größenklasse geschafft, bei hohen Lautstärken noch so kraftvoll zu klingen. Ab ca. 65% der maximalen Lautstärke werden die Bässe zwar auch leicht vermindert, allerdings nicht merklich und nur allmählich. Die beste Figur macht der Xtreme im Außenbereich, hier sind die Bässe schön luftig und man kann jede einzelne Bassnote hören. Andere Lautsprecher machen hier meist schlapp, da sich der Klang aufgrund der mangelnden Reflektionsflächen wie Wände schnell in der Umgebung verflüchtigt.

Kleine Zimmerchen sind nicht unbedingt das Terrain des JBL Xtreme. Hier können die Bässe schon mal zu viel des Guten sein. Auch bei ungünstiger Platzierung nahe einer Wand oder in einer Zimmernische können die tiefen Töne leicht Überhand nehmen und störende Dröhn-Effekte erzeugen. Hier muss man notfalls mit dem Equalizer nachregeln, den Lautsprecher neu positionieren oder auch das Zimmer mit Textilien auslegen.

Die Maximallautstärke des JBL Xtreme ist beachtlich, könnte für meinen Geschmack und die Größe aber noch einen Tick höher sein. Eine kleine Party lässt sich damit aber allemal beschallen. Gespannt war ich auf die Lautstärke im Strom-Betrieb. Hierfür habe ich den Lautsprecher auf voller Lautstärke aufgedreht und dann an den Strom gehängt – doch die Überraschung blieb (glücklicherweise) aus. Ich musste den Speaker mehrere Male an die Steckdose anschließen, um wirklich einen Unterschied zum Akkubetrieb zu erkennen. Insgesamt würde ich schätzen, dass die Lautstärke bei Strombetrieb um ca. 1/10 angehoben wird.

Auf Rundum-Klang muss beim JBL Xtreme verzichtet werden. So sehr ich mir dies gewünscht hätte, so tritt der Klang nur aus der Vorderseite des Gehäuses aus. Von hinterer Hörposition klingt Musik deutlich weniger klar und etwas bassbetont. Schade eigentlich, denn andere Hersteller wie Fugoo oder Logitech haben das schon seit einiger Zeit in ihren Modellen (wenn auch nicht ganz optimal) umgesetzt. Sicherlich kann man in vielen Situationen, beispielsweise bei der Poolparty oder dem Sport im Freien, Wege finden, den Speaker sinnvoll zu positionieren. Doch es ist schon praktisch, wenn man den Speaker mitten auf der Tanzfläche aufstellen oder beliebig im Raum platzieren kann.

Hinterseite des JBL Xtreme

Erwähnt werden sollte noch das überdurchschnittlich hohe Grundrauschen. Genau wie beim kleinen Bruder JBL Charge 2+ ist ein klares Rauschen zu hören, wenn man sich den Lautsprecher ans Ohr hält. Von ca. 1 Meter Entfernung ist nur noch wenig davon zu hören. Wer hier sensibel reagiert oder oft leisen Hörbüchern lauscht, der könnte sich möglicherweise daran stören. Mich persönlich stört das Rauschen nur äußerst selten (wenn ich es denn wahrnehme).

Insgesamt spielt der JBL Xtreme in einer anderen Liga wie alle bisherigen Kandidaten in dieser Preisklasse. Sie klingen im direkten Vergleich schon fast ein wenig unbeholfen. Zwar gehört der Xtreme nicht zu den Klang-neutralsten Lautsprechern, doch er ist auf Spaß und satte Klänge getunt. Mir persönlich gefällt das und das Hören von Deep-House Musik macht jetzt noch mehr Spaß, besonders unter freiem Himmel. Hat man einmal für mehrere Tage mit dem Xtreme Musik gehört, will man nicht mehr zurück.

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Pairing

In Sachen Pairing hat der JBL Xtreme alles Wesentliche an Bord: Stereo-Pairing (JBL Connect), Multipairing sowie das standardmäßige Pairen. Das Koppeln von Lautsprecher und iPhone gelang im Test mühelos: Lautsprecher einschalten, Bluetooth am iPhone aktivieren und den Lautsprecher auswählen. Voilà. Schon steht die Verbindung.

Pairing

Etwas problematisch wurde es beim Verbinden mit verschiedenen Musikzuspielern. Nach dem Einschalten verbindet sich der Xtreme nur mit dem zuletzt gekoppelten Gerät, alle anderen Zuspieler werden ignoriert. Das gleiche Problem hatte schon der kürzlich getestete JBL Charge 2+. Wenn ich also zuerst mein iPhone mit dem Lautsprecher verbinde und dann wenig später mit meinem Macbook kopple, dann kann sich der Xtreme beim nächsten Einschalten nur mit dem Macbook automatisch verbinden. Will ich von meinem iPhone Musik zuspielen, muss ich die Verbindung erneut manuell über das Smartphone forcieren. Bose hat das beim neuen Soundlink Mini 2 besser gelöst: Wenn der zuletzt verbundene Musikzuspieler nicht gefunden wird, so sucht der Lautsprecher nach dem nächst verfügbaren Gerät und verbindet sich dann automatisch. Das ist wirklich vorbildlich.

Praktisch ist die Multi-Pairing Funktion, die das gleichzeitige Verbinden von bis zu drei Musikzuspielern ermöglicht. Besonders bei sozialen Anlässen wie bsp. dem Treffen mit Freunden oder der Grillparty im Garten kann so jeder seine Musik teilen. Es ist kein umständliches Entkoppeln und erneutes Verbinden möglich. Wird die Musik auf einem Zuspieler pausiert, so kann der Nächste übernehmen. Im Test habe ich mein Smartphone sowie meinen Laptop gleichzeitig mit dem Lautsprecher verbunden und dann mehrmals hin- und hergeschaltet. Das hat ohne Probleme funktioniert.

Was ich mir noch gewünscht hätte wäre das automatische Verbinden von mehreren Musikzuspielern direkt nach dem Einschalten des JBL Xtreme. Bose hat dies bereits beim SoundLink Mini 2 umgesetzt und nach dem Einschalten ertönt die Ansage „Verbunden mit Philipp’s iPhone, verbunden mit Philipp’s Macbook Pro“. So muss ich nicht zerrst alle Geräte mit dem Speaker verbinden. Sehr schön!

Wie beschrieben verfügt der JBL Xtreme über die Möglichkeit zum Stereo-Pairing. In der Theorie lassen sich so mehrere JBL-Lautsprecher zu einer Art Stereo-Anlage zusammenschließen. Wie gut das neue Feature in der Praxis funktioniert, wollte ich genauer wissen. So habe ich den JBL Flip 3 und JBL Xtreme testweise über ein kurzes Drücken der JBL-Connect Taste an der Oberseite zusammengeschlossen, was mit einem kurzen Piepston bestätigt wurde. Leider war der Stereo-Klang alles andere als überzeugend: Die Lautstärke am Flip 3 war sehr leise eingestellt, während der Xtreme die Musik sehr viel lauter wiedergab. Von Stereo-Klang war keine Spur, nur Mono. Hier hat JBL wohl nicht weit genug gedacht. Auch mit der zusätzlichen App „JBL Connect“ ließ sich das Lautstärke- sowie Stereo-Problem nach langem Herumprobieren nicht beseitigen und der Flip 3 kraxelte letztlich nun nur noch vor sich hin. Hier wird JBL hoffentlich über ein zukünftiges Update noch einmal nachbessern.

JBL Connect App

NFC oder AptX wären noch schön gewesen, sind meiner Erfahrung nach aber nicht essentiell. Hier muss jeder Käufer selbst entscheiden, wie wichtig ihm diese beiden Features wirklich sind.

Bedienung

Direkt nach dem Einschalten ertönt eine Art Gitarrenton, der etwas an den Film Transformers erinnert. Beim Aktivieren des Bluetooth-Modus erklingt ein Sonar-Ton, dem bei erfolgreicher Verbindung ein Piepston folgt. Beim Abschalten erklingt dann wieder der Gitarren-Transformer Klang. Ich bin mir zwar nicht sicher, wer diesen Wettbewerb mit den ausgefallensten Tönen gestartet hat (Jambox oder Logitech vielleicht?), doch für meinen persönlichen Geschmack würde auch ein angenehmes Piepsen wie bei den Bose-Geräten ausreichen. Immerhin ist die Lautstärke bei den Signaltönen des Xtreme fix gehalten und es gibt keine lauten Überraschungen, wenn man den Lautsprecher vor dem Abschalten voll aufgedreht hatte.

Die Bedienoberfläche geizt auf den ersten Blick ein wenig mit Bedienelementen. Es sind nur sechs Tasten vorhanden, keine Freisprech-Taste, keine Vor-/Zurück-Taste, keine AUX-Taste.

Bedienelemente

Wie auch beim Charge 2+ lässt sich allerdings einiges über Doppelbelegungen regeln: Mit der Play/Pause-Taste können nicht nur Lieder pausiert und fortgesetzt, sondern auch Anrufe entgegen genommen und beendet werden. Ärgerlich ist hierbei, dass es beim Fortsetzen der Musik häufig zu einer Verzögerung von einer bis zu mehreren Sekunden kommen kann – das haben selbst deutlich günstigere Modelle besser umgesetzt.

Will man zum nächsten Lied springen, so gelingt das mit zweimaligem kurzen Drücken der Play/Pause Taste. Schade ist, dass man nicht zum vorherigen Lied springen kann, das hätte sich leicht über ein dreimaliges Drücken der Play-/Pause-Taste regeln lassen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Tastenkombinationen, zu denen es von JBL bedauerlicherweise keinerlei Angaben gibt. Durch kurzes Ausprobieren konnte ich folgende Kombinationen entdecken: Das gleichzeitige Drücken der „Leiser-Taste“ und „JBL-Connect-Taste“ gibt Auskunft über die aktuelle Firmware. Ein Reset wird über das lange Gedrückthalten der „Lauter-Taste“ und „Play-/Pause-Taste“ eingeleitet. Die Signaltöne lassen sich leider nicht abschalten.

Mein Urteil zu den herausstehenden Tasten ist ein wenig zwigespalten. Einerseits helfen die leicht angehobenen Tasten bei der Bedienung im Dunkeln und man kann etwa die „Plus-Taste“ von der „Bluetooth-Taste“ unterscheiden. Andererseits ist es mir bei der täglichen Handhabung ohne Tragegurt mehrmals passiert, dass ich aus Versehen eine Taste gedrückt habe. Auch muss man sich etwas an den Druckpunkt und die Handhabung gewöhnen. Persönlich hätte ich wohl eine gummierte Bedienoberfläche wie beim Charge 2+ oder dem SoundLink Mini 2 bevorzugt.

Lobenswert ist, dass die Lautstärke zwischen Musikzuspieler und Lautsprecher synchronisiert wird. Drücke ich also am Lautsprecher die „Lauter-Taste“, dann hebt sich auch der Lautstärkeregler am Smartphone an. Es gibt folglich keine unterschiedlichen Klangeinstellungen aufgrund unterschiedlich eingestellter Lautstärken. Im Test habe ich 67 Lautstärkestufen gezählt. Damit lässt sich die Lautstärke überaus präzise einstellen und man muss keine groben Lautstärkensprünge wie beim Charge 2+ erwarten. Regle ich die Lautstärke-Tasten an den seitlichen iPhone-Tasten, so zähle ich nur 16 Stufen. Warum das nicht einheitlich umgesetzt wird, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber es wird wohl etwas mit der schieren Masse an mobilen Endgeräten zu tun haben.

Die Akkustand-Anzeige ist ein wenig versteckt an der Unterseite positioniert. Fünf weiße LEDs zeigen hier schön dezent den Akkustand an. Standardmäßig sind diese ausgeschaltet – erst wenn eine der oberen Tasten gedrückt wird, schalten sich diese ein. Neigt sich der Akku dem Ende zu, blinkt die linke Taste rot.

Die Anschlüsse sind hinter einem Reisverschluss an der Rückseite verborgen.

Reisverschluss JBL Xtreme

Anschlüsse

Auf der rechten Seite befindet sich die Buchse für den Netzstecker zum Laden über die Steckdose (aufgrund der hohen Leistung kann der Xtreme nicht per USB geladen werden). Sehr praktisch ist, dass der Xtreme als eine Art „Powerbank“ genutzt werden kann: über die zwei USB-Eingänge können mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets mit einer stattlichen Ausgangsleistung von 2A aufgeladen werden. Im Test habe ich mein iPhone über das standardmäßige USB-Ladekabel von Apple mit dem Lautsprecher verbunden. Der Ladevorgang ging dabei erstaunlich schnell vonstatten und innerhalb weniger Stunden war das Smartphone aufgetankt, am Lautsprecher selbst sank der Akkustand um rund einen Punkt. Will man zwei Smartphones mit dem Xtreme verbinden, so wird die Ausgangsleistung auf beide Geräte mit jeweils 1A aufgeteilt.

Zusätzlich verfügt der Xtreme über eine Freisprechfunktion, die bei mir persönlich allerdings nur äußerst selten zum Einsatz kommt. Echo-Effekte und umständliches Verbinden bei anderen Geräten ließen mich von dieser Funktion eher Abstand nehmen. Auch wenn das mit dem Xtreme möglicherweise gut gelöst wurde, so greife ich doch lieber zum Kopfhörer oder Headset – hier kann ich mir einer zuverlässigen Verbindung sicher sein.

Akku/Reichweite

Die Akkulaufzeit ist immer wieder ein heikles Thema. Teilweise sind Herstellerangaben zur Spieldauer völlig aus der Luft gegriffen oder dem Lautsprecher geht bei hohen Lautstärken schon nach kurzer Zeit die Puste aus. JBL gibt die Spielzeit des 10000mAh Ionen-Akku mit 15 Stunden an, das ist ein vergleichsweise hoher Wert, den bisher nur wenige Lautsprecher in der Praxis bieten konnten. Im Test kam ich bei ca. 1/3 der maximalen Lautstärke auf eine Akkulaufzeit von 12,5 Stunden – damit stellt der Xtreme die meisten Konkurrenten wie etwa die UE Megaboom oder den Soundlink III in den Schatten. Um die Spieldauer bei voller Lautstärke zu testen, habe ich meine standardmäßige Playliste laufen lassen und den JBL Xtreme ins kleine Nebenzimmer gestellt. Nach rund 5:05 Stunden schaltete sich der Lautsprecher von alleine ab. Das ist schon ein beeindruckender Wert, wenn man sich einmal zu Gemüte führt, mit welcher Wucht und Lautstärke der JBL Xtreme daher spielt. Selbst für kleinere Parties oder Sportpartien sollte das locker ausreichen. Der Ladevorgang über die Steckdose dauert rund 3,5 Stunden.

Die Bluetooth-Reichweite betrug im Test ca. 30 Meter unter freiem Himmel. Brach die Verbindung ab und mehr als einige Sekunden vergingen, so muss die Verbindung erneut manuell hergestellt werden.

Fazit & Empfehlung

Der JBL Xtreme ist der derzeit wohl beste große Bluetooth-Lautsprecher. Er zeigt noch einmal ganz neu, welch kräftiger Klang in dieser Größenklasse wirklich möglich ist. Er liefert ein ausgewogenes Klangbild mit voluminösen Bässen, ausgeprägten Mitten und klaren Höhen, ohne dabei aufgebläht oder unnatürlich zu wirken. Besonders bei hohen Lautstärken ist noch ein erstaunlich kräftiges Bassfundament vorhanden – ideal um eine kleine Fete im Freien zu beschallen. Besonders im Outdoor-Bereich macht der Speaker eine ausgezeichnete Figur, auch wenn die Lautstärke noch einen Tick lauter sein könnte und 360-Grad-Klang schön gewesen wäre. Hat man sich einmal an die luftigen Bässe des JBL Xtreme gewöhnt, schauen preislich vergleichbare Modelle wie der Beoplay A2 oder die UE Megaboom ein wenig bemitleidenswert drein.

Das robuste, spritzwassergeschützte Gehäuse kann ebenfalls überzeugen: die Stoffummantelung hält Schmutz und Wasser in Schacht und mit dem robusten Hartgummi hat man den Eindruck, als könne der Speaker auch härtere Stöße ohne größere Schäden abfangen. Ein wenig ärgerlich sind die ungeschützten seitlichen Membranen – hier hätte man wenigstens eine Tragetasche im Lieferumfang integrieren können. Die Membranen vibrieren zwar effektvoll und hinterlassen mit der Metallkappe einen stabilen Eindruck, nichtsdestotrotz stellen die Gummidichtungen ein gewisses Risiko dar.

In Sachen Funktionsumfang ist der JBL Xtreme hart zu schlagen: Multi-Pairing, Stereo-Pairing, 2 USB-Buchsen zum mobilen Laden, eine Freisprechfunktion sowie synchronisierte Lautstärke sind mit an Bord. Viel mehr kann man hier nicht besser machen. Beim Pairing gibt es allerdings noch Nachholbedarf: so hat sich der Xtreme im Test immer nur mit dem unmittelbar letzten Musikzuspieler automatisch verbunden und beim neuen JBL-Connect war einer der Lautsprecher immer viel zu leise eingestellt. Das wird JBL hoffentlich in naher Zukunft durch ein Update lösen. Die Akkulaufzeit und Bluetooth-Reichweite gehören zu den besten der Klasse, so sollte der Speaker auch mal für einen ganzen Abend Musikgenuss bei voller Lautstärke einspringen.

Wer mit der etwas größeren Bauform und dem Gewicht von ewas über 2 Kilogramm leben kann, der erhält mit dem JBL Xtreme den derzeit besten großen Bluetooth-Lautsprecher.

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There are 95 comments

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  1. Zwigges

    Hallo und Danke für den (mal wieder) tollen Testbericht!

    Hinsichtlich des Klanges kann ich das 1:1 unterschreiben. Habe ihn auf einer kleinen Grillparty gehört – der Hammer! Auch in ca. 10m Entfernung noch ein schöner, knackiger klang. Satte Bässe, klare Mitten und luftige Höhen. Da kann z. B. der Teufel boomster meines Kumpels nicht gegen anstinken.

    Für meine Zwecke einfach zu groß und zu schwer, daher habe ich die (ebenfalls tolle) charge 2+ genommen, aber in Sachen Sound bei den BT-Boxen derzeit wohl das Maß aller Dinge.

    Zwigges

    • Philipp

      Hallo Zwigges, ja, der JBL Xtreme ist wirklich ein toller Lautsprecher. Wenn man mit den etwas größeren Maßen leben kann, dann ist er der derzeit beste große Bluetooth-Lautsprecher. Den Teufel Boomster werde ich mir demnächst auch einmal genauer anhören. Gruß

      • Dennis

        Hi
        Hast du dir schonmal den teufel boomster genauer angesehen? Meiner Meinung nach klingt der boomster besser als der xtreme: klarer, ausgewogener, natürlicher und spielt auch noch auf maximallautstärke völlig unangestrengt, ohne heller im klang zu werden und harscher im hochton.

  2. Ben

    Servus, habe mir das Teil nun auch zugelegt. War mir zwar anfangs ein wenig zu groß, aber die Box hat echt Wumms und ist es mir damit Wert. Habe den Lautsprecher nun ein paar Mal beim Training im Freien dabei gehabt, und bin echt begeistert. Hatte mir auch schon den SoundLink III und Beoplay A2 angehört, aber der Xtreme spielt da schon nochmal ne Nummer besser. Sehr guter Kauf. LG

  3. fish

    http://www.digitalversus.com/portable-speakers/jbl-xtreme-p27373/test.html – in diesem Review steht ein Satz, der mir Sorgen macht: ” The big downside of the Xtreme is its Bluetooth lag; coming in at nearly 350 ms (against the 150 ms average of its rivals), it’s not going to make watching films a pleasant experience.” Kann das hier jemand bestätigen oder falsifizieren? Das könnte mich doch tatsächlich von einem Kauf abhalten, da ich die Xtreme auch als Abspielgerät für Filme (auf dem Tablet) nutzen wollte. Grüsse von einem regelmässigen Leser dieses super Blogs (der sich vorgestern eine “UE Roll” kaufte, und mit dem Teil ganz zufrieden ist!)

    • Philipp

      Hallo, ich konnte im Test keine außergewöhnlich lange Übertragungszeit feststellen, schon gar nicht von einer Drittel Sekunde. Vorsichtshalber habe ich das eben noch einmal mit meinem iPhone und Macbook nachgeprüft, auch hier konnte ich keine ungewöhnlich lange Verzögerung feststellen. Bei Filmen und Youtube Videos ist die Übertragung nahezu lippensychnron. ich würde es auf knapp 150ms schätzen, was auch bei anderen Lautsprechern üblich ist. Hoffe das hilft. Von der UE Rool bin ich ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugt.. Gruß

  4. Patrick weber

    Wenn das Gerät bei mir nicht am Strom angeschlossen ist lässt sich das Gerät zwar ausschalten geht aber nach einigen Sekunden wieder an ! Ist das normal ??

    • Philipp

      Hallo, nein das ist nicht normal. Habe das Gerät eben noch einmal zum Test an den Strom angeschlossen und der Lautsprecher bleibt auch hier weiterhin ausgeschaltet. Lediglich die kleinen weißen LED-Leuchten an der Unterseite sind nun eingeschaltet und die linke Leuchte blinkt. Gruß

  5. Hans

    Der Xtreme wird oft mit dem Soundlink 3 verglichen. Sollte da das pendant von Bose nicht eher der Soundlink Air bzw. Wireless – also die Nachfolger des Sounddock portable sein. Wie ist der Sound im Vergleich dazu? Ich habe eine Sounddock portable und bin durchaus zufrieden, zumal ich die Box meistens draußen beim Sport benutze. Wir sind eine große Gruppe und legen viel Wert auf laute Musik beim sport. Ich bin nun am überlegen ob ich mir die – nicht mehr erhältliche Soundlink Air bzw Wireless bei Ebay holen soll oder die JBL Xtreme. Hast du einen Vergleich?

    • Philipp

      Hallo Hans, meines Wissens nach gibt es den SoundLink Air nicht mehr zu kaufen, außer gebraucht auf Ebay. Ich habe das Teil bisher noch nicht Probe Hören können. Für den Außenbereich wäre der SoundLink Air aufgrund seines Gehäuses wenig zu gebrauchen, der JBL Xtreme ist hier einfach deutlich robuster und portabler. Gruß

  6. Sebastian

    Hi!
    Wollte mal nachfragen ob jmd einen Vergleich zu der Harman Kardon Go&Play Wireless hat?!
    Hast du, Philipp, die auch schon mal getestet?
    Preislich ist die HK zZeit wohl ca 50€ günstiger zu haben.
    Größter Unterschied wir der Batteriebetrieb der HK sein.
    Allerdings wurde mich ganz besonders ein Vergleich der Klangqualität interessieren.
    Vielen Dank!
    Sebastian

    • Sebastian

      Ergänzung:
      In derselben Liga spielt wohl auch der Klipsch KMC3. Kann jmd auch zu diesem Gerät (vielleicht auch schon aus der Praxiserfahrung) einen Vergleich ziehen.
      Vielen Dank …

    • Philipp

      Hallo Sebastian, habe die Go & Play noch nicht ausgetestet. Doch die Tatsache, dass er mit acht Standard-Batterien betrieben wird, macht ihn als mobilen Bluetooth-Lautsprecher für mich uninteressant. Wenn ich rihtig gesehen habe, wird der Speaker auch nicht mehr von Harman Kardon verkauft… Gruß

    • EManuel

      Ich habe den JBL Extreme jetzt eine Woche lang Probe gehört und besitze den HK Go Play seit Jahren. Man kann die beiden Geräte nur schwer vergleichen. Eines kann ich jedoch sagen: An den feinen basswuchtigen Klang des GoPlay kommt nichts heran !!! Gerne kannst du mir auch ne Mail schreiben oder per WhatsApp oder wie auch immer…

  7. Holger

    Hallo Zusammen,

    toller Test! Solche Tests vermitteln einem wirklich ein ganzheitliches Bild vom Gerät. Ich werde wohl zuschlagen. Das einzige was mich aktuell noch abhält, ist das es einige Berichte über rauschende Geräte giebt.

    Hier hat sogar jemand ein Video davon machen können: https://youtu.be/Yw5DFxQ5Tuk

    • Zwigges

      Hallo,

      kommt drauf an, was für eine Stereoanlage man ersetzen will. Ein feines High-End-Teil für zig tausend Euro sicher nicht. Ein Billig-08/15-Teil sicherlich schon. Wobei man bauartbedingt nicht allzu viel vom Stereoeffekt erwarten sollten.
      Was mich persönlich hindern würde (so gut ich die Xtreme finde): Eine Stereoanlage ist auch ein wenig “Möbelstück” und so richtig schick fände ich das Teil im Wohnzimmerregal nicht…
      Außerdem kann ich keinen Kopfhörer dran hängen – dass mache ich im Wohnzimmer schon mal.

      Gruß
      Zwigges

    • Dennis

      Hi Phill
      Wenn du einen bluetooth lautsprecher, mit dem du ne alte Stereoanlage ersetzen willst, kann ich dir den teufel boomster empfehlen. Sicher ist der nicht so gut, wie eine high end Stereoanlage aber er klingt für die größe wirklich sehr gut, gleichzeitig bist du mit dem akku mobil. Der boomster klingt zudem auch besser als der xtreme: klarer, ausgewogener und natürlicher und er macht eine gute figur im Haus durch das edle Design.

  8. °

    Hi,

    sticht die JBL XTREME die anderen großen boxen in allen bereichen aus? ein verkäufer bei saturn hat behauptet, die megaboom sei nicht nur lauter, sondern würde auch eine deutlich höhere akkulaufzeit haben. ich suche eben nach der lautesten und langatmigsten box in der größe. welche ist das? vielleicht sogar eine, die hier noch nicht gelistet ist?

    Gruß
    °

    • Zwigges

      Hallo,

      da hat der Verkäufer wohl einfach nur das Datenblatt runtergerattert…

      Schau dir den Testbericht der Megaboom hier auf der Seite an. Im besten Fall hör die beide live an. Ich würde sagen im Bereich der große BT-Speaker kommt derzeit nichts an die Xtreme ran.

      Gruß
      Zwigges

    • Philipp

      Hallo, der Verkäufer hatte hier wohl recht wenig Ahnung. Die UE Megabomm kann es klanglich nicht annähernd mit dem JBL Xtreme aufnehmen. Die Bässe sind oberbetont und klingen hohl. Wenn die UE Megaboom bereits die Bässe merklich zurückschraubt, so beginnt der Spaß beim JBL Xtreme erst und er spielt noch bis in die oberen Lautstärken mit viel Kraft. Lautstärkemäßig geben sich beide Lautsprecher nicht viel. Auch bei der Akkulaufzeit hielt der JBL Xtreme länger durch, vor allem bei voll aufgedrehter Lautstärke. Gruß

  9. Horst

    Hallo,
    ich verstehe nicht wie Du den Lautsprecher so gut Bewertest, ich habe nur Bluetooth Aussetzer, selbst wenn das Handy daneben liegt, meine UE Mega Boom Box ist da viel besser, die kennt solche Aussetzer gar nicht, zudem ist der Klang bis auf den etwas bessern Bass (JBL) gar nicht so viel schlechter bei der Megaboom.
    Zudem muss man bei JBL ein dickes Netzteil mit Rumschleppen, die UE Megaboom ist über normales Handy Kabel zu laden.
    Was nützt der beste klang wenn dieser immer wieder durch Aussetzer unterbrochen wird, ich frage mich wo ist die Qualitätssicherung bei JBL.

    • Philipp

      Hallo,
      bei mir kam es bisher zu keinerlei Bluetooth Aussetzern. Wenn man sich ein wenig im Netz umsieht, scheint es bei anderen Nutzern auch zu keinen Aussetzern gekommen zu sein. Vielleicht solltest du einfach bei JBL nach einem Ersatzgerät fragen. Dass der Klang gar nicht so viel schlechter wie bei der Megaboom ist, dem kann ich nicht beistimmen. Der Klang der Megaboom ist schon fast ein wenig peinlich im Vergleich. Gruß

  10. Guido

    Über die JBL-Connect App gibt es jetzt ein Firmware-Update für den JBL-Xtreme.
    Aufgefallen sind mir seitdem 2 Dinge. Das Verschlucken bzw. leiserstellen der ersten Sekunde eines Liedes ist behoben. (trat aber glaub ich nur bei iOS Geräten auf).
    Auch die vorher sehr seltenen Bluetooh-Aussetzer treten jetzt nicht mehr auf.
    Hab dies bisher allerdings nur mit iOS Geräten getestet.
    Gruß

    • Philipp

      Hallo Guido, danke für die Info. Werde das Update so bald wie möglich auch einmal auf meinen JBL Xtreme aufspielen und dann berichten, was sich verändert hat. Viele Grüße

  11. G-SAX

    genau! ich habe das update ebenfalls durchgeführt (via app). ich hatte bisher keine bluetooth-aussetzer, doch das problem mit dem verschlucken der ersten sekunden eines jeden song-anfangs war schon sehr unschön. dieses problem, das nur bei iOS geräten vorkam, ist nun behoben! da ich im netz keine infos zum update finden konnte, hab ich mal den customer support angeschrieben: customer.support@harman.com. mal schauen, was da kommt. ich verwende den Xtreme für meine live-acts und bin sowohl von der leistung, dem handling und der akkulaufzeit sehr zufrieden. es gibt meines wissens zur zeit nichts vergleichbares in diesem sektor :-)

  12. Matthias

    Hallo Philipp
    Hast du dir inzwischen den teufel boomster genauer angeschaut?
    Wie ist deine Meinung zum Vergleich der beiden Lautsprecher?
    LG

  13. Matthias

    Hallo
    Ich habe eigentlich eine Frage in den Kommentaren gestellt. Nur leider ist diese weg. Deshalb auf diesem Wege…
    Hast du schon den Teufel Boomster gegen den JBL Extreme gehört?
    Es würde mich brennend deine Meinung zu diesen beiden Vorreitern interessieren.
    Danke im Voraus.

    • Philipp

      Hallo Matthias, habe den Teufel Boomster bisher noch nicht Probe hören können. Such mal auf Youtube nach einem Vergleich, wenn ich mich richtig erinnere hat Oluv von oluvsgadgets.net einen ausführlichen Vergleich gemacht. Gruß

  14. Cord

    “Leider war der Stereo-Klang alles andere als überzeugend: Die Lautstärke am Flip 3 war sehr leise eingestellt, während der Xtreme die Musik sehr viel lauter wiedergab. Von Stereo-Klang war keine Spur, nur Mono”
    Stereo macht wohl auch bei zwei unterschiedlichen Lautsprechern wenig Sinn. Darum gibt es in der App nur den “Party”-Modus. Bei zwei Xtreme im Stereo wird das ganze dann bombastisch!

  15. Volker

    Hallo,

    wie funktioniert das mit der “Synchronisierten Lautstärke”? Irgendwie verstehe ich das nicht. Ich dachte wenn ich am Zuspieler (in meinem Fall Note2) die Lautstärke erhöhe dann erhöht sich auch automatisch die Lautstärke der JBL Xtrem bis auf den Maximalwert. Dem scheint aber nicht so zu sein… Wenn ich am Note 2 bereits auf maximaler Lautstärke bin, dann kann ich über die + Taste an der Xtrem immer noch weiter die Lautstärke erhöhen?! Oder muss ich dafür eine bestimmte App nutzen?

  16. Markus

    Hallo Philipp, danke für diesen sehr aufschlussreichen Test. Eine Frage habe ich noch bezüglich des Aufladens. Du schreibst, es geht nicht über USB, sondern nur über das mitgelieferte Netzteil. Mit wieviel Volt Spannung geschieht das und ist das ein “handelsüblicher” Stecker, so dass man die Laufzeit mit einer handelsüblichen Powerbank mit 9V- und 12V-Ausgang (a la RAVPower 15000) noch weiter verlängern könnte?

      • Markus

        Ok, danke! In der Tat etwas schade, denn im 12V-Bereich gibt es ja eine Reihe von Powerbanks im 50 Wh Bereich, die von den Abmessungen noch nicht allzu groß sind. Andererseits sind 19 V z.B. für Notebooks auch Standard, so dass hier bestimmt auch einige passende Akkus auf dem Markt zu finden sind. Der Lautsprecher passt ja auch nicht mehr unbedingt in die Hosentasche, also kann auch die Powerbank ein bisschen größer ausfallen.

  17. Melanie

    Hallo ich habe auch eine Frage.
    Und zwar hat die JBL Xtreme ja 5 LED’s als Akkuanzeige. Wenn ich die Box lade, dann blinkt auch nach mehreren Stunden immer noch die letzte LED. Ist das normal oder müsste es nicht irgendwann aufhören zu blinken, wenn der Akku voll ist?

    • Tep

      Ich habe dasselbe Problemme. Hab es gekauft von HARMAN KARDON Romania, und muss unbedingt beim Service shicken. Meine blinkt genauso , die 5’te LED mehreren Stunden und dann begin die 4’te LED wieder zu blinken und bleibt so intermittent stundelang. Der zeigt mir nicht wenn der Akku voll ist :(

      • mM

        Habe meinen Xtreme gestern gekauft und direkt zum Laden angeschlossen. Leider blinkt auch nach vielen Stunden immer noch die 5te LED (die ersten 4 LED leuchten permanent) und nicht – wie bei meinem Charge 2+ – nach vollem Laden alle 5 LED durchgehend. Muss also auch bei mir ein Defekt sein, GRRR…

    • dennis

      Der marshall kilbrun klingt natürlicher und ausgewogener, aber nicht so vulominös und raumfüllend wie der xtreme. Zudem hat der xtreme auch eine längere Akkulaufzeit und eine höhere maximale Lautstärke.

  18. l3L4CKY

    Also ich kann mich der Bewertung hier nicht anschließen.
    Ich hatte die JBL Xtreme und die UE Megaboom direkt nebeneinander und habe mehrere Leute gefragt, welche für Sie besser klingt. Der Bass klingt natürlich bei der JBL Xtreme besser, aber auch teileweise völlig oversize und übersteuert. Des Weiteren sind die Membram an den Seiten ungeschützt und dadurch für den Outdooreinsatz eher ungeeignet. Allein beim Transport muss man vorsichtig sein. Vom Klang her fanden fast alle die UE Megaboom besser. Natürlich kommt der Bass nicht an den der JBL Xtreme dran (So riesig ist der unterschied aber auch nicht), aber die höhen und mitten, fanden alle bei der UE Megaboom besser. Hinzu kommt die praktische Größe. Die JBL Xtreme ist zum mitnehmen viel zu groß und zu schwer. Bei der Akkulaufzeit tun sich beide nicht viel. Dafür bietet die UE Megaboom noch praktische Features wie aufwecken per App und ist vollkommen Wasserfest. Also wer eine Box sucht um z.B. mit an See zu nehmen, ist mit der UE Megaboom meiner Meinung nach deutlich besser aufgehoben. Die JBL Xtreme könnte ich nicht mal für den Garten empfehlen, da man dort in der Regel Strom hat und sich dann auch was vernünftiges hinstellen kann. Aber das hier ist nur meine Meinung und meine Erfahrung die ich gesammelt habe. Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.

      • Mike

        Also ich komme grad aus dem MM und die megaboum von UE hab ich gleich wieder ausgemacht,da fand ich ja sogar den kleinen von Jbl besser.Die extreme hat klar vorgestochen,hatten auch einen Würfel von bang olufson da der war auch gut aber gleich mal um die 500€ bzw. darüber.manchmal ist ja schon der Musikstil ausschlaggebend,bei mir hip hop…

        • Lars

          Eben noch zum Test von der Megaboom geschrieben, dass ich die schlechte Bewertung überhaupt nicht nachvollziehen kann und jetzt lese ich hier im Prinzip, dass diese Lautsprecher Welten trennen.
          Ich weiß dass Tests immer subjektiv sind, aber hier wirkt es als hätte jemand generell eine Abneigung zur Marke oder ähnliches. Die Bewertungen laufen mir doch arg zu weit auseinander.

          • Mike

            Also ich kann behaupten nix gegen UE zu haben,war meine erste Erfahrung und geb da jedem ne Chance.Habe kürzlich meine Bonusmeilen gegen einen bose soundlink mini 2 getauscht und konnte ihn direkt an meine Frau abtreten,welche das Ding quer durch die Wohnung schleppt…super Teil.Ich hab z.b. einfach einige Teile spontan getestet und die mega boum war es einfach nicht…für hip hop (Internetradio)…die Jbl Extreme,?…einfach nur WOW und wenn ich mein auf Amazon hochgelobtes 88€ inatek Teil bei eBay losbekomme ist die Frage nur Jbl 2+ oder Extreme

  19. Toni

    Hallo

    Wenn du mir jetzt einen Speaker empfehlen müstest und die Wahl zwischen einem JBL Xtreme und einem B&O Beolit 15 hättest welchen würdest du mir empfehlen? Vielleicht sogar den Beoplay a2?

    • Mike

      Also der beolit 15 klang gut aber nicht besser als der Extreme…fand ich.Design für ne Wohnung eher der B&O aber klangmäßig sehe ich den extreme vorn(hip hop).Und ca. 500€ wenn ich mich recht entsinne zu 280€ spricht für mich ne klare Sprache.

  20. Raphi

    Hallo

    ich war letzte woche im MM nachdem ich vor ort alle modelle von soundlink bis UE megaboom ausgebiebig probegehört habe. wollte ich eigentlich den JBL charge 2+ kaufen der wirklich einen tollen klang hatte. leider habe ich den fehler gemacht und zum schluss noch die JBL extrem angetestet…. und was soll ich sagen bin dann un 300 euro ärmer mit der extrem raus aus dem laden. kann nur jeden warnen soo toll der klang des charge 2+ auch ist sobald du die extrem hörst willst du nix anderes mehr. =)

  21. Andre

    Hallo Mike,
    leider funktioniert dein Kontaktformular nicht, daher hier mal die Frage
    Warum werden eigentlich keine Boxen von Teufel getestet? Meines Wissens sehr gute Produkte und vor allem Made in Germany.

    Gruss Andre

  22. Roni

    Jeder, der gerne einen JBL Xtreme zu Weihnachten haben möchte, dem aber 300 Euro einfach zu viel sind, empfehle ich bei harman audio’s Website zu bestellen. Mit dem Code SALESPROMOXMAS erhaltet ihr 40% Rabatt. Habe mir auch den JBL Xtreme für knapp unter 180 Euro bestellt. Da kann man nur noch zuschlagen. Klar, der Fugoo XL ist dem Xtreme klanglich überlegen, aber wer auf House, Hip Hop und andere Basslastige Musikrichtungen steht, kommt am Xtreme kaum vorbei.

    (…und nein, ich werde nicht von JBL/Harman gesponsort oder ähnliches, ich wollte euch nur einen Gefallen tun :) )

  23. Martin

    Hi,

    gibt es einen Passwortschutz, so dass sich nicht jeder einfach mit dem Gerät verbinden kann und seine Musik abspielen kann?
    Die JBL Connect App bietet leider sehr wenig Funktionen, oder gibt es noch eine andere App mit solchen Funktionen?

    LG
    Martin

  24. krmr

    Welche Firmware ist denn aktuell?
    Ich habe die Aussetzer am Anfang mit IOS und Firmware 5.8
    Ein Update wird mir in der Connect App nicht angezeigt.

    LG

      • Marfox

        Wie kann ich denn die Firmware unter iOS und der JBL Connet App anzeigen lassen? Leider gibt es noch keine neue Firmware und die Aussetzer unter iOS nerven schon ein wenig. Ab und an auch ein Bluetoothlag.

        • Philipp

          Hallo Marfox, das gleichzeitige Drücken der „Leiser-Taste“ und „JBL-Connect-Taste“ gibt Auskunft über die aktuelle Firmware. Eine andere Option gibt es meines Wissens derzeit nicht. Gruß

  25. Luigi

    Hallo Phillip,

    vielen Dank für Deinen Bericht. Persönlich stehe ich auf den Klang amerikanischer Lautsprecher, höre gerne laut Musik und habe daher den JBL extreme angepeilt. Das einzige was mich vom Kauf abhält, ist die runde Bauform des JBL extreme. Ich möchte den Lautsprecher nämlich in meinem Oldtimer einsetzen, da das Einbauen fester Lautsprecher in das Fahrzeug für mich keinesfalls in Betracht kommt. Ein bluetooth Gerät wäre da eine gute Lösung, dachte ich mir.

    Wenn dieser allerdings im Auto herum rollt bringt das ja nichts. Habe zwar gesehen, dass er Ösen hat, aber ob mir die bei der Befestigung im Fahrzeug helfen …? … ich weiß nicht recht. Der Soundlink 3 von Bose hätte eine ideale Form, aber Bose ist klangtechnisch eigentlich nicht mein Ding. Kannst Du Dir für meinen Zweck (Hauptverwendung im Auto und hin und wieder im Freien) eine Alternative vorstellen?
    Eine kurze Rückinfo wäre sehr cool 😉
    Danke und viele Grüße, Luigi

    • Philipp

      Hallo Luigi, wenn du einen Lautsprecher für’s Auto suchst, dann kann ich dir in der größeren Klasse eigentlich nur den JBL Xtreme empfehlen. Der Beoplay A2 sowie der SoundLink III hätten hier einfach nicht genug Bass und die Lautstärke würden zum wünschen übrig lassen. Besonders bei einer lauten Geräuschkulisse wie etwa in einem Auto würde ich einen Lautsprecher empfehlen, der auch bei hohen Lautstärken noch ein anständiges Bassfundament hat. Die Befestigung ließe sich denke ich sicherlich irgendwie bewerkstelligen. Optimal wäre natürlich, dir anständige Auto-Lautsprecher zu kaufen und zusätzlich einen kleinen portablen Lautsprecher… Gruß

      • Luigi

        Hallo Phillip,
        Danke fürs Rückinfo. Natürlich hast Du Recht mit den richtigen Lautsprechern fürs Auto, aber ohne etwas an der Innenausstattung kaputt zu machen geht das nicht. Ich werde den JBL mal testen und sehen, ob und wie ich den befestigt bekomme.
        Grüße, Luigi

  26. wetoti

    Nach umfangreicher Informationseinholung bei Stiftung Warentest etc. , bei denen der JBL Xtreme nur auf den Plätzen aufgeführt waren, habe ich glücklicherweise bei einem Media Markt einen super Verkäufer erwischt, der mir anhand von AC/DC als Testmusik die Nachteile aller obiger Testsieger gegenüber dem Xtreme und dem HK Go&Play aufgeführt hat. Klangtechnisch war für meinen Geschmack der HK Go&Play unübertroffen doch aufgrund des Handlings habe ich mir den Xtreme zugelegt. Allerdings nicht beim MM, was mir für den engagierten Verkäufer leid tut. Aber € 40,00 (€ 299,00 bei MM) Differenz waren zuviel.

    Dein Bericht trifft den Nagel auf den Kopf. Die beste Entscheidung für Leute wie mich, JBL Xtreme+++++++

  27. Dennis

    Ich überlege die jbl xtreme für den Sportunterricht zu kaufen. Reicht die Lautstärke um 30 Schüler bei z.B Step Aerobic zu bespaßen?
    Grüße

  28. Kai

    Spannende Berichte. Ich habe seit 2 Jahren die Flip2 im Einsatz. Das Gerät schlägt sich “okay”. Etwas zu kurze Betriebszeit, leider lädt sie nicht mehr zuverlässig! Nach mehreren Stunden am Strim kein Ladefortschritt.
    Spitzwasserschutz zum Einsatz beim Segeln wäre übrigens die Kür.

    Ich überlege ein Ersatzgerät zu kaufen.
    Inbesondere gelichzeitiger Betrieb mehrerer Geräte wäre für die Zukunft interessant.
    Wie schläg sich eigentlich die Teufel Rockster XS im Vergleich zur JBL Produktpalette?

  29. Markus

    Hallo Phillip vielen Dank für deinen ausführlichen Test hat mir bei dem Kauf sehr geholfen .. Nur leider kann das sein das das connect nur über Bluetooth funktioniert ?? Habe versucht über aux den Ton zu speisen oder optisches Kabel (Jbl Boost tv ) und dann die connect Taste mit dem Xtreme verbunden doch da kommt keinerlei Ton … und bei der Bluetooth Übertragung unterbricht der Ton dauernd … Lg …. Markus

  30. Premik

    Vielen Dank für Ihre Bewertung.

    Ich kaufte einen neuen Sprecher zu 200 EUR (in Slowenien). Dieser Preis ist sehr billig und den Kauf wert. Der Lautsprecher ist es wert für das Geld, aber 300 € ist zu viel. Ich habe auch einen Lautsprecher JBL Charge (erste Version), der für seine Größe sehr gut ist. JBL Xtreme ist viel größer und schwerer und deshalb natürlich noch besser klingen. Bass ist sehr gut und ich freue mich darauf, in das Unternehmen zu Spaß.

    Gruss

  31. den4621

    Ich hörte JBL Xtreme und es scheint mir, dass der Sound ist überraschend schlechter Lade 2+. Hoch sind nicht so hoch, und noch weniger tiefe Bässe. Macht, ja, gut, aber sehr viel Bass. PHILIPP, was denken Sie? Danke, du bist eine gute Arbeit.

  32. Rockhead

    Hallo,
    Ich habe mir vor ein paar tagen den JBL Xtreme gekauft ( unter anderem hat mich auch dieser Artikel darauf aufmeksam gemacht :).
    Jedenfalls kann ich hier für alle die sich ( wie Ich ) vor dem Kauf noch mal versichern wollen, das es genau das Gerät sein soll sagen: Ja und zwar so was von Ja, ( Ich kling jetzt wahrscheinlich ein bisschen zu begeistert) ABER das teil ist wirklich der Hammer.
    Jetzt nach all der Schwärmerei, zu meinem “Problem”
    Jedenfalls wurde ja auch hier in den Kommentaren das Thema Update erwähnt. Wenn mir vielleicht jemand sagen könnte wie genau das geht bzw. was zu beachten ist, wäre ich sehr dankbar.
    Danke schon mal im voraus :)

  33. M.R

    Hi an alle unentschlossenen , Ich habe mit großer Skepsis und einem stolzen Preis von 289€ vor ein paar Monaten ein JBLExtrem erworben. Das Ziel war Staubige, Laute und Weiträumige umgebung zu beschallen (Werkhalle mit vielen Machienen) die zu überbrückende Distanz von ca. 8 metern wurde um ein vielfaches überboten !! Das Geräth ist noch in einer “Entfernung” von 3 Hallen weiter zu gut hören und erweckt auch noch POSITIVE aufmerksamkeit. Nun habe ich mich auf jeden fall schon nach einer weiteren Station umgesehen um die allgemeine Lautstärke zu reduziren. Beim gebrauch im Woihnraum ist die Lautstärke maximal auf ca. 1/3 eingestellt, womit sich eine Party mit ca 10-15 Personen noch übertönen lässt.!! Der Klang ist völlig OK nach meinem Empfinden. Also gebt euch einen ruck denn hier könnt ihr kaum etwas falsch machen. (Lauftzeit bei voller lautstärke ca. 5 Std.bei normaler Lautstärke weit darübrer) -> Ich bin voll zufrieden … Danke an JBL

  34. Stephan

    ### Angebot bei Saturn 199€ bis Samstag, 16.04.2016 ###

    Hallo Leute,

    also wem die JBL Xtreme bisher zu teuer war, dem kommt Saturn dieser Tage ein bisschen entgegen… Ich habe selbst auf so ein Angebot gewartet und werde jetzt zuschlagen!
    Sie kostet “schlappe” 199€, aber auch nur bis diesen Samstag also dem 16.04.2016…ist immernoch viel Geld, aber ich denke das wird sich auf Dauer lohnen, da man sie eben nicht nur fürn Park benutzen kann, sondern auch schon zu Hause als Musikanlage, für Gartenparties, eigentlich für alles Mögliche, wo andere schon versagen^^

    Nur die Mobilität ist natürlich schon etwas eingeschränkt. Tja wenn sie sich auf Dauer doch als zu anstrengend entpuppt und ich gerne im Sommer immer eine in der Tasche dabei haben möchte, dann wäre die JBL Go z.B: doch eine sehr günstige Möglichkeit, um immer was kleines dabei zu haben.

    Das einzige, wo ich mir gerade noch etwas unsicher bin ist die Farbe… Ansich darf es ja ruhig eine knallige Farbe, also hier blau oder rot sein, aber au Dauer steh ich dann doch eher auf etwas dezentes und normales wie silver oder schwarz…also hier schwarz…
    Hab nur ein bisschen Bedenken, wenn man das schwarze Teil im Hochsommer mal in der Sonne stehen hat, dass der das nicht gerade gut tut, denn sie wird sich ja dann schon ganzschön aufheizen^^ Hatte mal irgendwo zum Charge2 oder Charge2+ gelesen, dass es da in der puren Sonne schon ab und zu Probleme gab… Aber falls da etwas passiert oder der Sound sich verschlechtert, kann man sicher nochmal zu Saturn und die Farbe tauschen lassen. Keine Ahnung… Man kann ja auch nicht tage- und wochenlang immernur hin- und herüberlegen nach dem Besten des Besten^^ haha, also hinfahrn, mitnehm und Spaß haben 😀

    Liebe Grüße aus Berlin
    Stephan

  35. Wolfgang

    Hallo Leute welches ist die Aktuelle Firmware, meine ist 58 ist das die Aktuelle und wie Spiele ich eine neue auf.
    Gruß Wolfgang

    • Philipp

      Hallo Wolfgang,

      das aktuelle Firmware-Update solltest du auf der Herstellerseite finden und von dort auch direkt auf einen Laptop oder PC herunterladen können. In der Regel kannst du also einfach auf der JBL-Homepage nach dem Produkt suchen und dann auf der Download-Webseite des Lautsprechers die entsprechende Datei finden. Dann musst du lediglich deinen Lautsprecher via MicroUSB-Kabel mit dem Computer verbinden und das Update darauf ziehen – die entsprechenden Schritte werden dir allerdings auch noch einmal dort angezeigt.

  36. Alex

    Mich würde ein Vergleich zum Bose Soundlink II und Sony SRS-HG1 interessieren.

    Verwendungszweck in einem einem Renault Twizy (nicht lachen) und für Zuhause Wohnzimmer/Garten/TV,vventuell erweitern mit mehreren Boxen Zuhause.
    Musikrichtung Rock Metal usw.
    p.s Wir haben fast alles von Sony Handy/TV/Ps4 usw wäre es doch besser auch von Sony Boxen zu nehmen oder ja keine Ahnung, drum such ich ja einen Vergleich und hier ist ja ein jemand der da richtig Ahnung hat!

    p.s 2 Mir leider zu kurzfristig, aber 12std noch gibts den jbl xtreme bei media markt für 222Euro,Tip am Rande.

  37. Stephan

    Hey Leute,
    ich habe gesehen, dass es die JBL Xtreme bis Montag (13.06.2016) wieder für 199€ im Angebot bei MediaMarkt gibt!!!

    Die HARMAN/KARDON GO + PLAY, die schlecht für den mobilen Einsatz, aber noch besser für zu Hause ist (noch besserer Sound, …) gibt es dort auch für unschlagbare 177€.

  38. Manuel

    Probiert bitte mal den Lautsprecher mit 80% der LAutstärke (iPhone 6) mit folgendem Lied aus: Michael Mind Project – Illegal
    Ich höre da dass die Mitten rausgedrängt werden an bestimmten Stellen der Klang wird leiser, bas sit nicht wirklich mehr zu hören. Schade. Das Selbe Problem immer wieder bei JBL Lautsprechern. Am Anfang super gut, dann kommen so langsam genau diese Probleme auf. Beim Charge 1 war das so und beim JBL Micro Wireless (2013). Freue mich über Berichte 😀
    Das Gerät habe ich jetzt einen Monat im Einsatz

  39. Explorer

    Hey Leute,

    bin kurz vor dem Kauf des JBL Xtreme. Wollte eigentlich den Bose S 2 wegen der 360 Grad Abstrahlung…aber JBL ist mir kraftvoller unterwegs.

    Frage:
    Weis man schon obs von JBL ein Nachfolgeprodukt gibt bzw. ab wann man auf dem Markt rechnen kann (evtl auch Bose)??

    Danke schon mal für Eure Hilfe.

    • Philipp

      Hallo EXPLORER,

      wenn du etwas mehr Kraft suchst, dann bist du mit dem JBL definitiv auf der sicheren Seite.

      Zu deiner Frage: Etwas wirklich Neues gibt es in den letzten Wochen bei JBL nicht, was vor allem daran liegen mag, dass Samsung Harman und damit JBL übernehmen wird und es möglicherweise eine neue Ausrichtung gibt, weshalb aktuelle Projekte erst einmal auf sich warten lassen. Näheres dazu werden aber wohl die kommenden Monate erst zeigen. Auch Bose hat noch keine neuen Produkte in diesem Segment angekündigt, möglicherweise gibt es allerdings Neuigkeiten zu der kommenden High End (Mai 2017), denn dort werden oftmals bereits im Vorfeld ein paar neue Produkte vorgestellt – ob Bose bis dahin jedoch ein für dich passendes Gerät veröffentlicht, können wir derzeit auch noch nicht absehen. Gerade in diesem preislichen Segment sind neue und vor allem gute Lautsprecher jedoch zumindest aktuell schon fast eine Rarität.

  40. FabLuc02

    Du hast gesagt, das der Stereo-Modus bei dir nicht funktionirt hat. Das lag warscheinlich daran, dass du auf der App den Party-Modus anhattest. Das heißt das auf allen verbundenen Lautsprechern dasselbe gespielt wird. Da kann man aber auch auf den Stereo-Modus umschalten, das geht nur mit der App.


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