Logitech UE Megaboom im Praxistest

Genau zwei Jahre ist es her, seit Logitech die UE Boom, den ersten tragbaren Bluetooth-Lautsprecher in Flaschenform, vorstellte. Im Test konnte mich der Klang nicht wirklich überzeugen, dazu fehlte das kräftige Bassfundament und der Preis war für das Gebotene einfach zu hoch. Das konnte auch der 360-Grad-Sound und die Robustheit des Gehäuses nicht wettmachen. Insgesamt erinnerte das Ganze eher an ein altes Küchenradio. Nun hat Logitech wie viele andere Hersteller eine XXL-Variante, die UE Megaboom, auf den Markt gebracht. Diese soll nicht nur “mitreißende Bässe” und “hohe, volle Lautstärken” bieten, sondern auch ganze 20 Stunden Musik abspielen. Da ich in den vergangenen Monaten eher bescheidene Erfahrungen mit Logitech Produkten gemacht habe, war ich sehr gespannt herauszufinden, ob die neue Box nun fetzigen Klang bieten würde. So habe ich mir die UE Megaboom nach Hause liefern lassen und im direkten Vergleich mit anderen Modellen Probe gehört. 

Ersteindruck

Beim Design hat sich bis auf die Größe praktisch nichts verändert. Die Box hat immer noch die Proportionen einer Halb-Liter-Bierdose und ist mit feinmaschigem, wasserabweisendem Stoff ummantelt. Im Prinzip handelt es sich um eine überdimensionierte UE Boom. Ich würde grob schätzen, dass sich das Gehäusevolumen verdoppelt hat, wobei das Gewicht immer noch unter 1 Kg liegt und damit deutlich leichter als Konkurrenzmodelle wie der SoundLink III oder die Beats Pill XL ausfällt. Die Megaboom ragt damit schon fast an die Maße des JBL Charge 2 heran.

Die UE Megabomm will sich nicht in die Reihe der schick designten Bluetooth-Lautsprecher gesellen, sondern vielmehr mit ihrer Outdoor-Tauglichkeit überzeugen. Die Box wirkt mit ihrer gummierten Oberfläche sehr robust und man hat das Gefühl, als könne der Lautsprecher auch härtere Stöße oder sogar den Fall auf Betonboden ohne größere Schäden überstehen. Ausprobieren möchte ich das allerdings nicht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen tragbaren Lautsprechern muss man sich keine Sorgen machen, dass etwas verkratzt oder das Lautsprechergitter einbeult. Selbst die Anschlüsse sind mit Gummikappen bedeckt, so kann man die Box auch mal mit nassen Händen anfassen oder neben dem Wasser aufstellen. Laut Logitech ist der Speaker nach der Schutzart IPX7 wasserdicht, ich habe die UE Megaboom deshalb für ca. 1 Minute unter den Wasserhahn gehalten und die Musik lief danach ohne Probleme weiter. Sehr gut!

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Lautsprecher ein Netzstecker sowie ein Micro-USB-Kabel bei. Das ist erfreulich, denn so muss ich nicht immer das klobige Netzteil mit mir herumschleppen, besonders wenn man die Box einmal auf eine Reise mitnehmen will, kann man sie bequem am Laptop laden.

Klangqualität

Die Hoffnung war groß, das Logitech einen Bluetooth-Lautsprecher mit wirklich tollem Klang herausbringen würde und die Schwächen der alten Lautsprecher aufgearbeitet hat. Doch bereits nach einigen Sekunden Probe hören macht sich Ernüchterung breit und man merkt, dass Logitech hier keine neue klanglichen Maßstäbe setzt. Der Klang ist zwar nicht schlecht, doch für einen Preis von über 300 Euro hätte ich deutlich mehr erwartet.

Zuerst einmal lassen die Bässe zu wünschen übrig. Anstatt tiefer, räumlicher Bässe hört man einen betonten Oberbass, der hohl  klingt und an das Klopfen an einen alten Holzschrank erinnert. Das ist schon ein wenig schwach, wenn man bedenkt, welch kräftigen Bässe Bose bereits vor mehr als zwei Jahren in den etwa halb so großen SoundLink Mini gepackt hat. Besonders Kick- und Housebässe klingen wenig natürlich –kein Vergleich zum ähnlich teuren Beoplay A2, der untenrum erstaunlich druckvoll und voluminös klingt und bis 50Hz hinunter spielt.

Problematisch ist auch die klangliche Abstimmung bei verschiedenen Lautstärken, so fehlt bei niedrigen Lautstärken der nötige Tiefgang und der Speaker flüstert ohne druckvolle Bässe nur noch vor sich hin. Alle, die sich gerne mit leiser Hintergrundmusik berieseln lassen, werden hier nicht auf ihre Kosten kommen. Ab ca. 50% der maximalen Lautstärke wird es mit den Bässen dann etwas besser und bleiben bis 90% der Lautstärke auf einem guten Niveau. Ab den obersten zwei Stufen ist der Klang dann allerdings nicht mehr zu gebrauchen, die Musik verkommt zu Mischmasch. Generell wirkt die UE Megaboom einfach ein wenig zu angestrengt, um wirklich begeistern zu können, auch wenn die Höhen schön klar sind und so gut wie nicht verzerren. Da spielen Lautsprecher wie der Denon Envaya oder SoundLink III viel gediegener daher.

Laut spielen kann die UE Megaboom ja, die Lautstärke liegt auf etwa gleichem Niveau wie beim Denon Envaya oder SoundLink III, aber was bringt das schon, wenn der Klang auf den obersten Stufe ungenießbar wird? Für’s Krach machen auf Parties oder kleineren Veranstaltungen ist das akzeptabel, doch für den Preis von 300 Euro erhält man deutlich besser klingendere Lautsprecher.

Auch beim 360-Grad-Klang kann ich mir das Meckern nicht verkneifen. So ist die Klangverfärbung bei verschiedenen Hörwinkeln zwar um ein Vielfaches geringer wie bei den meisten anderen großen Bluetooth-Lautsprechern, die von der Hinterseite nur noch dumpf klingen, doch so ganz echten 360-Grad-Klang liefert die Megaboom nicht. Hält man das Teil einmal direkt vor sich und dreht die Box langsam um die horizontale Achse, so stellt man doch einen gewissen Unterschied beim Klang fest. Sobald die beiden Chassis direkt auf einen gerichtet sind, wirkt der Klang deutlich klarer und ausgeglichener. Da verzichte ich doch lieber auf Rundumklang.

© Gizmodo.de

© Gizmodo.de

Sehr löblich finde ich die App-Anbindung, mit der man Zugriff auf einen Equalizer hat. Wirklich präzise lässt sich der Klang damit allerdings nicht einstellen, hierfür ist das Frequenzband einfach zu beschränkt (es geht nur von 150Hz bis 8kHz hinauf). Die Voreinstellung “Bassboost” hilft nicht wirklich dabei, den Klang aufzupolieren, sondern lässt ihn eher noch dumpfer ertönen.

UE Megaboom App

Insgesamt hat mich der Klang der UE Megaboom enttäuscht und ich hätte mir vom großen Nachfolgermodell deutlich mehr erwartet.

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Bedienung

Die Bedienoberfläche ist wie bei bei der kleinen UE Boom sehr einfach gehalten und auf das Wesentliche reduziert. Da gibt es den Anschaltknopf an der Oberseite, eine Pairing-Taste sowie die zwei Lautstärketasten an der Seite. Das war’s auch schon. Tasten zur Titelsteuerung wie “vor/zurück”, “stumm” oder Ähnliches sucht man vergeblich. Ich finde diesen minimalistischen Ansatz gut, da ich für weitere Befehle ja mein Smartphone/Laptop habe. Die Lautstärketasten lassen sich allerdings ein wenig schwer bedienen und es ist anfangs nicht leicht, den richtigen Druckpunkt zu finden.

Sehr gelungen ist die bisher einzigartige “Smart-Bluetooth” Funktion, über die man den Lautsprecher aus der Ferne an- und abschalten kann. Dafür wird lediglich die “Megaboom App” benötigt. Im Test empfand ich es als sehr praktisch, die Box vom Nebenzimmer ein- und ausschalten zu können, ohne erst zum Speaker hinlaufen zu müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch andere Hersteller in Zukunft auf den Zug aufspringen und das Anschalten aus der Ferne ermöglichen werden.

Wie schon bei der UE Boom, meldet sich auch die große Version beim Einschalten und erfolgreich hergestellter Verbindung mit einem nervigen Trommeln. Glücklicherweise lässt sich das per App abschalten. Gut gefällt mir, dass die Lautstärke mit dem jeweiligen Zuspieler synchronisiert wird, sodass ich die Lautstärke nicht separat am Lautsprecher einstellen muss und Gefahr laufe, zwei unterschiedliche Einstellungen zu haben. Das sollte mittlerweile auch zum Standard gehören. Dabei ist die Lautstärke in 32 Stufen unterteilt, genug um präzise feinjustieren zu können.

An der Unterseite des Gehäuses sind unter einer Gummikappe die Anschlüsse verbaut. Das hilft gegen Schäden durch äußere Einflüsse wie Wasser oder Sand, macht die Bedienung aber auch umständlicher. Denn so muss ich erst eine Schraube aufdrehen und die Gummikappe herauslösen, um an die Anschlüsse zu gelangen. Das Schraubengewinde dient hierbei laut Hersteller auch für das Aufsetzen auf ein Kamerastativ. Wie sinnvoll das ist, muss jeder Nutzer letztendlich selbst entscheiden, ich vermute allerdings stark, dass nur wenige Anwender ihre Megaboom auf einem Stativ als eine Art Lautsprecherständer befestigen werden.

Die Signalleuchten sind bei der Megaboom schön dezent gehalten. Bei eingeschaltetem Lautsprecher glüht die Leuchte am Einschaltknopf in weiß vor sich hin, sobald sich der Akku dem Ende neigt, beginnt die Leuchte in rot zu glimmen.

Pairing

Wie bei den meisten zeitgemäßen Bluetooth Lautsprechern geht das Koppeln von Lautsprecher problemlos von der Hand. Lautsprecher einschalten, Gerät auf dem Smartphone auswählen und verbinden. Schon steht die Verbindung.

Neben der standardmäßigen Verbindung verfügt die Megaboom noch über eine Multi-Pairing Funktion, über die sich zwei Endgeräte mit dem Lautsprecher verbinden lassen. Es muss also nicht erst umständlich die Verbindung getrennt und dann wiederhergestellt werden. Einzig zu bemängeln wäre das Fehlen einer Stereo-Pairing Option, sodass man zwei UE Megabooms zu einer Art Stereo-Anlage verbinden kann. In Anbetracht des hohen Preises von fast 300 Euro macht das allerdings wenig Sinn, denn für das gleiche Geld erhält man zwei ordentliche Regallautsprecher. NFC für ein schnelleres Verbinden ist ebenfalls mit an Bord.

Eine Sache ist mir beim Koppeln immer wieder negativ aufgefallen: hat man die Verbindung zur Megaboom einmal hergestellt, verbindet sich der Lautsprecher zukünftig recht aggressiv mit dem zuletzt gekoppelten Gerät. Sobald ich also den Bluetooth-Modus auf dem Smartphone aktiviere, wird eine Verbindung zur Megaboom hergestellt. Will ich also einen anderen Lautsprecher mit dem Zuspieler verbinden, muss ich die UE Megaboom komplett abschalten.

Akkulaufzeit/Reichweite

Die vom Hersteller angegebene Bluetooth-Reichweite von 30 Metern konnte ich im Test bestätigen. Auf freier Strecke hielt die Verbindung zwar noch ein wenig länger (ca. 35 Meter), danach geriet die Verbindung aber ins Stocken. Selbst durch eine Steinwand hindurch blieb die Verbindung nach einigen anfänglichen Aussetzern bestehen.

Die Akkulaufzeit ist ja immer wieder ein heikles Thema. Teilweise sind Herstellerangaben maßlos übertrieben, andere Male geht dem Lautsprecher nach wenigen Minuten bei voller Lautstärke die Puste aus. Umso neugieriger war ich, die Akkulaufzeit der UE Megaboom auszutesten. Laut Hersteller soll die UE Megaboom ganze 20 Stunden Musik abspielen, im Praxistest kam ich bei 1/3 der Maximallautstärke auf einen Wert von 14 Stunden, das weicht dann doch deutlich von der Herstellerangabe ab. Bei maximaler Lautstärke waren es dann nur noch knapp 3,5 Stunden. Das ist zwar nicht wirklich berauschend, aber auch nicht schwach wie etwa beim Beoplay A2, dem bei maximaler Lautstärke bereits nach 1,5 Stunden die Puste ausging.

Fazit

Insgesamt hat die UE Megaboom einige nette Features wie das Einschalten per App, das gleichzeitige Verbinden mit zwei Zuspielern, synchronisierte Lautstärke, eine Weckfunktion etc. im Petto. Auch das robuste Gehäuse mit wasserabweisenden Materialien kann überzeugen, man kann die Box praktisch bei Wind und Wetter mit nach draußen nehmen ohne sich Sorgen machen zu müssen. All das lässt mich aber nicht über den dürftigen Klang hinwegsehen. Den zahlreichen positiven Rezensionen auf diversen Audio-Portalen und Online-Shops kann ich mich nicht anschließen. Dafür lässt der Sound einfach zu viel zu wünschen übrig. Es scheint, als sei die Megaboom für maximale Lautstärke statt maximaler Klangqualität konzipiert worden, was ich sehr schade finde. Lieber verzichte ich auf ein paar Dezibel Lautstärke und erhalte dafür natürlichen, kraftvollen Klang bei allen wichtigen Lautstärkeniveaus. Der Megaboom fehlt im unteren Frequenzbereich einfach der nötige Tiefgang und Musik klingt mit dem betonten Oberbass hohl und kraftlos. Hier hat selbst der Klang der Beats Pill XL noch die Nase vorn, obwohl ich kein großer Fan von deren klanglicher Abstimmung bin. Sie bietet zusätzlich eine USB-Ladefunktion sowie einer deutlich längere Akkulaufzeit bei oberen Lautstärken.

Insbesondere bei leisen Lautstärken macht das Musik hören mit der Megaboom keinen Spaß, hier hätte man die Bässe ein wenig hochregeln sollen. Bei hohen Lautstärken klingt die Megaboom dann einfach wieder zu angestrengt. Für einen Preis von rund 300 Euro hätte ich mir eine deutlich bessere Klangabstimmung erhofft. Deutlich besseren Klang bieten in dieser Größenklasse der Sony X5, der allerdings nicht allzu laut spielt, sowie der Beoplay A2, der allerdings mit House-Kicks und lauten Bässe so seine Probleme hat. Den perfekten großen Bluetooth-Lautsprecher habe ich noch nicht gefunden, aber wahrscheinlich wird neben den portablen Lautsprechern wie JBL Flip 3, Bose SoundLink Mini 2 oder JBL Xtreme auch noch der ein oder andere große Bluetooth Lautsprecher auf den Markt kommen.

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There are 29 comments

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  1. Audiophile

    Super Testbericht! Jetzt fehlen nur noch die Klangbeispiele;p Finde das Teil auch völlig überteuert. Für 150 Euro würde ich es mir ja noch überlegen, aber für 300 Euro bekomme ich eine anständige Kompaktanlage, die deutlich besseren Klang bietet oder auch einen soliden Standlautsprecher. Es scheint, als ob bei Ue das Marketing im Vordergrund steht, und nicht die Qualität. hatte vor einigen Monaten schon den UE Boom im Mediamarkt probe gehört und war nicht besonders beeindruckt. gruß

  2. Philipp

    Ja, ich finde den Preis für das Gebotene auch einfach zu hoch. Ich frage mich auch immer, wie die vielen positiven Rezensionen zahlreicher deutscher und amerikanischer Online-Portale zustande kommen. Denn wer die UE Megaboom mal im direkten Vergleich zu anderen Lautsprecher hört, der merkt schnell, dass der Klang nicht viel taugt. Ich bin jedenfalls auf den JBL Xtreme gespannt, der könnte alles bisher Dagewesene alt aussehen lassen.

  3. oluv

    Hast du eigentlich die Akkulaufzeit der UE Megaboom auch auf Maximal testen können? Da gibts so Freaks auf Youtube, die meinen dass die 17 Stunden auf Maximal spielen würde. Bei meinem Test hat sie sich nach 3:40 abgeschaltet…
    Ich frag mich jetzt natürlich ob ich irgendwas falsch getestet habe, aber selbt der Infinity One, der doch einen stärkeren Akku hat, hat nur 1 Stunde länger gehalten.
    Wie kommen die Leute dann auf 17 Stunden?

    • Philipp

      Hallo Oluv, habe die UE Megaboom nun noch einmal extra über Nacht an den Strom gehängt und dann heute Mittag auf voller Lautstärke in den Kleiderschrank gestellt, mit drei Handtüchern umwickelt wohlgemerkt, da das Teil schon sehr laut spielt und ich die Nachbarn ja nicht unnötig nerven will;) Da kam ich wieder auf etwas mehr als 3 Stunden. 17 Stunden wird die UE Megaboom definitiv nicht spielen, nicht einmal bei geringer Lautstärke! Gruß

      • oluv

        Danke dir für den test, also doch alles nur falsch-Propaganda, die da im netz verbreitet wird.
        Holst du dir den UE Roll? Ganz klein ist der nicht mehr, wenn die wirklich alles rausgeholt hätten, könnte da sogar anständiger Klang rauskommen. Ansonsten versteh ich den Sinn von dem Teil nicht.

        • Philipp

          Servus Oluv. Ja, werde den UE Roll denke ich mal austesten. Bin aber auch nicht ganz sicher, was der Speaker für einen Sinn ergibt bzw. in welcher Kategorie er einzuordnen ist.

  4. al

    Hallo Philip

    ich habe einen ASUS Modell Eee PC 1000HE mit Bluetooth 2.0.
    Kann ich damit den UE MEGABOOM ansteuern, sind die beiden Geräte kompatibel ?
    Oder benötige ich hierzu mind. Bluetooth 3.0 ?

    VG & danke
    AL

  5. Hans

    guter bericht, danke dafür! ich hab mir den marshall Kilburn zugelegt. dieser topt bisher alles was ich gehört habe. leider ist er aber etwas zu groß geraten, als dass ich ihn ständig in den Rucksack packen könnte. suche also noch immer einen begleiter für unterwegs. schade dass der megaboom nach diesem bericht hier nicht meine Erwartungen erfüllen wird.
    so wird es evtl doch der soundlink mini II.
    lg

    • oluv

      probier mal den Xtreme statt dem Kilburn, ich fand den Xtreme eine gute Alternative, vor allem da er auch lauter spielt und dennoch in jedem Rucksack Platz findet.
      Wenn du dich nicht vom Kilburn trennen willst, dann warte als kompaktere Lösung auf den neuen Marshall Stockwell.
      Ansonsten statt des Bose, würde ich eher zum JBL charge 2 greifen.

  6. Thomas

    Hallo
    Danke für den Bericht. Ich muss aber etwas ergänzen! Die UE Megaboom klingt viel besser wenn man sie aufhängt! Die Bässe sind dann gleich doppelt so laut und der Klang ist viel ausgeglichener, als wenn die Box aufgestellt wird! Probiert es aus!

    • Philipp

      Hallo Thomas, das kann ich leider nicht nachvollziehen. Der Klang sollte sich nicht drastisch verändern, wenn man die Box aufhängt. Ich kann mir vorstellen, dass du die Box nahe einer Wand oder einer Zimmernische aufgehängt hast, denn dort verstärken sich die Bässe. Gruß

      • Thomas

        Ich weiss es ist total unlogisch, da ein Resonanzkörper eigentlich den Bassanteil erhöhen sollte. Aber probier es aus. Stell die Box irgendwo hin, dann häng sie am gleichen Ort auf. Der Bassanteil nimmt merklich zu und der Gesamtklang ist wesentich angenehmer und ausgeglichener. Ich bin Tonmeister und war total überrascht über diesen Effekt, da es physikalisch total paradox ist. Die Box ist aber scheinbar so konstruiert worden, dass sie am Besten klingt wenn sie aufgehängt wird. lg

        • Thomas

          Der gleiche Effekt tritt übrigens auch im Freien auf! Die Box strahlt die Bässe vor allem nach unten ab, jedoch auf eine Weise, dass die Bässe schlecht auf einen Resonanzkörper übertragen werden. Probiert es einfach aus. Ihr werdet feststellen, dass sie hängend wesentlich runder klingt.

  7. Lars

    Danke für den Test, aber ich kann das alles überhaupt nicht nachvollziehen. Ich finde den Klang 1A. Sie hatte am Anfang etwas zu wenig Bass. Ich habe aber festgestellt, dass das an meinem Handy lag. Ich habe die Einstellungen per Equalizer geändert und siehe da, das Ding rockt. Von Techno bis Elvis Presley fand ich den Klang wirklich überzeugend.

    Und selbst im leisen Bereich wurde ich von meiner Frau gebeten, den Bass runterzustellen.
    Bei Amazon gibt es das Ding teilweise für 180,-. Da kommt in dem Preisbereich nicht viel ran.

    Und immer nicht vergessen… das Ding ist ein Outdoor Allrounder. Wenn ich darauf nicht geachtet hätte, wäre es halt der Bose Soundlink Mini II geworden.

  8. Chris

    Keine Ahnung wie du diese Box getestet hast aber viel ahnung hast du nicht.
    Als erstes mal kann man sowohl musik wiedergabe über die box steuern. durch einmaliges obendrauf klopfen hält der titel an und beim nächsten läuft es weiter. klopft man 2mal wechselt der titel.
    wieso du den haken abschrauben musst um sie zu laden ist mir auch ein rätzel.
    und so schlecht wie du den sound beschreibst ist er auf keinen fall.
    dies ist eine outdoor box und genau das erfüllt sie. wasserfest stoss fest. und sitzt man draussen in ner kleinen runde haben alle was davon durch denn leichten 360 grad sound.

  9. Arwid Walker

    Hi un danke für die Test.

    Habe hier einiges gelesen.
    Mein Favorit war UE Megaboom und JBL Xtreme.

    Beide bestellt.
    Die Megaboom kam an.
    Ich lass gerade HipHop spielen, weiß nicht ob die Box einen Schaden hat oder was da los ist. Aber die Musik ist Grauenhaft. Der Bass eine Katastrophe…..
    Volle Lautstärke kann man überhaupt nicht hören…….

    Ist das Normal??
    Hab auch die UE Boom, den ersten Lautsprecher. Da war der Sound bei weitem besser würde ich sagen…..

  10. Atro

    Ich habe mir die box auch zugelegt und finde sie als standart nutzer der sich jetzt nicht überdurschnittlich gut mit lautsprechern auskennt durchaus in ordnung, gerade da ich viel mit meiner gruppe von freunden unzerwegs bin ist sie echt praktisch, natürlich hat sie nicht den krassesten sound aber ich finde es reicht aus und da sie inzwischen auch 200 statt 300€ kostet finde ich ist der preis auch ok, grundsätzlich finde ich sie wirklich in ordnung, auch wenn profis natürlich einige mängel festellen können die den normalen nutzern vielleicht garnicht aufallen würden.
    MfG Atro

  11. Tom

    Im Test steht, es fehlt eine Stereo Pairing Option mt der zwei Megabooms zu einer Art Stereoanlage verbunden werden können. Genau das soll aber doch funktionieren.
    Kommt nun Stereo beim Betrieb zweier Boxen oder nicht?

  12. Martin

    Hallo,

    danke für den ausführlichen Test. Aber doch interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen sind. Ich finde den Klang, insbesondere für die Outdoortauglichkeit (das Ding schwimmt auch schon mal im Pool) echt gut.
    Tipp 1: Die Schraube musst Du zum aufladen nicht lösen – das Gummi lässt sich hochklappen 😉
    Tipp 2: Eine Stereo-Pairing-Funktion ist vorhanden (und superleicht zu bedienen).

    Viele Grüße

  13. Tobi

    Eine Frage: Mit Cashback bekommt man die Box im Moment für 200 knapp. Lohnt es sich?
    Der JBL Charge 2 plus hat mich nicht überzeugen können…

  14. Sterü

    Schöne ausführliche Testbeschreibung Danke,aber ich bin absolut nicht deiner Meinung !!!!!
    Man kann ja immer was finden und wer eine Zimmeranlage mit der Boom Box vergleicht,sorry der hat die Box nicht verstanden.Hier geht es nicht um der Ersatz einer Heim -Anlage,sondern um eine Mobile Outdoor Box. Diese ist absolut Top Top Top ,bin Mega zufrieden und habe schon so manche spontane Party damit geschmissen.Hut ab an die Firma Logitech. Selbst zwei UE Boom 2 haben einen so satten Sound zum wegfliegen…..Bose adeeee.
    Aber einziges Manko,300 € waren zu teuer.Nun kostet sie 179 € ich sage nur,schnell zugreifen es lohnt sich und so maches mal lasse ich die Heimanlage aus da mir die Boxen reichen.
    Habe eine Mega und eine UE Boom 2 ,schade !!! das der Stereobetrieb beim Pairing nicht funktioniert bei den unterschiedlichen Größen.Ansonsten bei zwei gleich Goßen klappt es prima mit dem Stereosound.
    Schade das der Support so schlecht ist bei Logitech,sie antworten sehr spät und selten richtig zu den Fragen…..

    • Jürgen

      exakt meine Meinung… hab zwei megas und nehme sie mit aufs Segelboot… stereosound beim segeln.. abgefahren gut. Habe bei etwas mehr als mittlerer Lautstärke gut 7 Stunden Spass.

  15. MrBlack

    Das ist ein sehr netter Test aber leider vergleicht der Tester Äpfel mit Birnen und schmeißt alle großen Bluetooth Lautsprecher in einen Sack. Da fehlt leider absolut das Verständnis für das Einsatzgebiet der Lautsprecher. Ein wasserdichter Outdoorlautsprecher wird klanglich und basstechnisch niemals mit einem gewöhnlichen Lautsprecher mithalten können weil er von grund auf ganz anders konzipiert ist.

    Alle Lautsprecher in zwei Kathegorien einzuordnen (groß,klein) zeugt von absoluter Verständnislosigkeit. Der Tester scheint das Eher als ein Hobby zu betreiben anstatt als Wissenschaft. Offendundig liegt dem auch kein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung zu gute sondern eher ein “ich mag Läutsprecher, ich kaufe alle und höre sie mal an”.

    Ich lese mir die tests gerne durch um einige Infos mitzunehmen aber bei den Vergleichen zu amderen Lautsprecher hingts gewaltig!

  16. Max von Baden

    Hättest dich vielleicht ein bisschen besser mit dem Lautsprecher auseinander setzen sollen… Man kann sehr wohl Titel pausieren und überspringen in dem man auf die Oberseite der Box klopft. Außerdem kommt man relativ leicht an die Anschlüsse der Box, auch ohne die Gummidichtung abzuschrauben.
    Auch ist die Box deutlich leichter als die angeblich bessere Konkurrenz im ähnlichen Preisrahmen und mittlerweile gut für unter 200€ zu haben, das stellt sich in deiner Kritik gar nicht heraus.

  17. None

    An alle glaubt den scheiss bericht nicht. Der, der den geschrieben hat erhält bestimmt Geld wenn er so nen scheiss schreibt. Ich habe mir eine Megaboom gekauft und die kommt bis an die Leistung von dem JBL Extreme ran.
    Also das Megaboom ist nur zu empfehlen.


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