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Teufel Boomster Go im Test: Neuer Sieger der Kompaktklasse? - Lautsprecher.org

Teufel Boomster Go im Test: Neuer Sieger der Kompaktklasse?

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Teufel Boomster Go

Teufel gehört seit Jahren zu einem der Hauptakteure auf dem Bluetooth Lautsprecher Markt. In der Vergangenheit konnte ich bereits einige Modelle der Rockster- und Boomster-Serie testen – teilweise mit enttäuschendem, teilweise mit beeindruckendem Ergebnis.

Nun hat Teufel mit seinem bisher kleinsten Bluetooth-Lautsprecher nachgelegt: Dem Teufel Boomster Go. Mit dem gummierten Gehäuse und der kleinen Schlaufe scheint es, als wolle sich Teufel am Erfolg des populären Bose SoundLink Micro anlehnen. So ist der Speaker ebenso für den hartgesottenen Outdoor-Einsatz konzipiert und soll bei Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Snowboarden für die nötige musikalische Untermalung sorgen.

Der deutsche Hersteller verspricht „hohe Pegel ohne Verzerrungen“, „tiefe Bässe“ sowie eine Akkulaufzeit von 10 Stunden. Ob sich diese Versprechungen auch in der Praxis bewahrheiten können oder ob es sich womöglich nur um leere Marketing-Floskeln handelt wollte ich genauer wissen. So habe ich mir den kleinen Speaker an die Haustüre liefern lassen, um ihn einem Hörtest zu unterziehen und mit der vergleichbaren Konkurrenz wie z.B. dem Bose SoundLink Micro, dem JBL Clip 3 oder Anker SoundCore Motion+ zu vergleichen.

Design/Ersteindruck

Direkt nach dem Auspacken fällt die hochwertige Verarbeitung auf: Die Materialübergänge sind makellos verarbeitet, die Oberflächen sauber und generell merkt man, dass es sich um ein in Deutschland produziertes Produkt handelt.

Mit seinen kleinen Maßen von ca. 11cm und einem Gewicht von nur 355 Gramm passt der Speaker problemlos in eine standardmäßige Jackentasche. Ideal, um ihn zu allerlei sportlichen Aktivitäten mitzunehmen.

Die dickwandige Silikon-Ummantelung und stoffartige Lautsprecher-Abdeckung wirken äußerst robust und man hat das Gefühl, als könne der Speaker kleinere Stöße und Stürze ohne Probleme überstehen. Im Test ließ ich den Speaker aus einer Höhe von rund 50cm auf den Holzboden fallen, ohne dass die Innere Elektronik auch nur ansatzweise beschädigt wurde. Super!

Zusätzlich ist der Lautsprecher nach IPX7-Standard wassergestützt. Das bedeutet, dass er „zeitweiligem Untertauchen“ von 1m Wassertiefe für bis zu 30 Minuten stand hält. Im Test habe ich den Speaker für einigen Sekunden in einen mit Wasser gefüllten Behälter gelegt – auch danach spielte die Musik weiter. Ins Wasser fallen lassen sollte man den Speaker allerdings nicht, da er nicht an der Oberfläche schwimmt.

Eine der Besonderheiten des Teufel-Speakers ist der Strap mit Kordelzug. Damit lässt sich der Speaker laut Hersteller an diversen Gegenständen wie Gürtel, Rucksäcken, oder Fahrradlenkern anbringen. In der Praxis hat sich der Strap allerdings als nicht allzu pragmatisch gezeigt: Da sich das Band nicht öffnen sondern nur zuziehen lässt, ist der Einsatzzweck sehr beschränkt – hier hat mir Boses Lösung mit dem elastischen Silikonband deutlich besser gefallen.

Erhältlich ist der Boomster Go in den fünf stylischen Farben „Coral Red“, „Ivy Green“, „Sand White“, „Black“ und „Space Blue“.

Klangqualität

Am meisten war ich auf die klanglichen Qualitäten des Teufel Boomster Go gespannt. Teufel spricht von „legendärem Sound“, „hohen Pegeln ohne Klirr“ und „tiefen Bässen“. Ob sich das auch in der Praxis bewahrheitet, wollte ich genauer wissen. So habe ich den Boomster Go einem ausführlichen Hörtest unterzogen.

Und ja: Bereits beim ersten Probehören wird klar, dass Teufel starke Arbeit geleistet hat. Der Klang wirkt für die winzige Größe äußerst erwachsen und die Bässe erstaunlich druckvoll. Besonders beim direkten Vergleich mit dem bisherigen Sieger der Ultrakompaktklasse, dem SoundLink Micro, werden die Unterschiede deutlich: Die Bässe sind druckvoller und verfügen über deutlich mehr Klangvolumen. Während der SoundLink Micro bei maximaler Lautstärke die Bässe deutlich in den Hintergrund schiebt und Musik sehr komprimiert abgespielt wird, so spielt der Boomster Go immer noch mit einem ausreichenden Bassfundament und geringerer Verzerrung daher. Generell wirkt der Klang des SoundLink Micro im direkten Vergleich recht mittenlastig und „gedämpft“.

Auch andere Speaker der Ultrakompakt-Klasse wie den JBL Clip 3 oder den Beoplay P6 spielt der Teufel locker an die Wand. Vergleicht man den Klang dann allerdings wieder mit etwas größeren (und teilweise günstigeren) Modellen wie z.B. dem JBL Flip 5, so kann der Klang nicht mithalten. Der Vergleich hinkt natürlich etwas – schließlich ist der Boomster Go mit seinem schmalen Gehäuse und dem Trageriemen auf maximale Portabilität und den Einsatz bei sportlichen Aktivitäten ausgelegt. Und für diesen Einsatzbereich kann der Boomster Go auf ganzer Linie überzeugen.

Bereits beim SoundLink Micro hatte ich den gerichteten Klang bemängelt: Bei verändertem Hörwinkel wirkte die abgespielte Musik dumpfer und bassbetonter. Und auch beim Boomster Go ist dies der Fall: Sobald man sich von der Vorderseite wegbewegt, erklingt Musik deutlich weniger klar. Kein Vergleich zur gleichmäßigen Rundum-Abstrahlung eines Bose SoundLink Revolve Lautsprechers. Da man den Boomster Go allerdings eher weniger mitten im Raum auf einem Tisch platziert, sondern an Gegenständen wie Rucksäcken oder Stangen befestigt, sei dieser Umstand verziehen.

Insgesamt kann der Klang des Boomster Go auf voller Linie überzeugen.

Pairing

Das anfängliche Pairing von Smartphone und Lautsprecher ging im Test ohne Patzer vonstatten: Einfach den Lautsprecher einschalten, „Teufel Boomster Go“ am Smartphone auswählen und voilà – schon steht die Verbindung. Mit einem kurzen Piepton wird das erfolgreiche Koppeln bestätigt.

Auch beim zukünftigen Einschalten verbindet sich der Lautsprecher automatisch mit dem zuletzt verbundenen Zuspieler – vorausgesetzt, der Bluetooth-Modus ist am Smartphone aktiviert. Wieviele Zuspieler der Lautsprecher speichern kann, konnte ich dem technischen Datenblatt der Webseite nicht entnehmen. Schön wäre gewesen, wenn sich der Lautsprecher mit den zwei oder drei zuletzt verwendeten Endgeräten gleichzeitig verbindet, wie es zum Beispiel die SoundLink Modelle von Bose tun.

Praktisch ist, dass eine Stereo-Pairing Funktion integriert ist. Damit lassen sich mehrere Teufel Boomster gleichzeitig mit einem Smartphone bzw. Laptop verbinden und zu einer kleinen Stereo-Bühne zusammen schließen. Im Test hat dies problemlos funktioniert – auch ohne umständliche Apps wie es etwa bei den UE Boom Modellen von Logitech der Fall ist. Wie sinnvoll die Stereo-Funktion in der Praxis bei einem derartigen Outdoor-Lautsprecher ist, sei dahin gestellt. Wer allerdings schon einen Teufel Lautsprecher besitzt, könnte die Funktion als sinnvoll erachten.

Eine Multipairing Funktion ist ebenfalls integriert. Damit lassen sich mehrere Zuspieler (Smartphone, Laptop, Tablet) gleichzeitig mit dem Lautsprecher verbinden. Ein simples Pausieren der Musik auf dem einem Gerät genügt, um die Musikwiedergabe auf dem anderen Gerät fortzusetzen. Besonders beim Get-Together mit Freunden kann diese Funktion durchaus sinnvoll sein. So kann jeder einmal DJ spielen, ohne die Verbindung zuvor umständlich entkoppeln und wieder verbinden zu müssen.

Als Verbindungsstandard scheint Teufel Bluetooth 5.0 zu verwenden. Auch das ist dem technischen Datenblatt nicht zu entnehmen. NFC, AptX oder anderweitige neue Technologien kommen nicht zum Einsatz.

Bedienung

In Sachen Bedienung beschränkt sich Teufel auf ein Minimum: Lediglich fünf Tasten sind an der Vorder- und Oberseite angebracht: Die Aus- und Einschalttaste, Bluetooth-Taste, Leise-/Lautertaste sowie eine Multifunktionstaste. Darüber hinaus gibt es einen Micro-USB-Eingang zum Anschließen des Ladekabels. Das war’s auch schon. Auf technischen Schnickschnack wie eine AUX-Buchse oder eine Bass-Boost Taste verzichtet Teufel. Dabei sind die oberen zwei Tasten so ins Gehäuse eingelassen, dass es beim Greifen des Speakers nich zum versehentlichen Drücken kommt.

Als Anschlüsse verbaut Teufel lediglich die essentielle Mikro-USB Buchse, über welche sich das Gerät in mehreren Stunden aufladen lässt. Außerdem findet sich an der Rückseite ein Aufsatz für das Anbringen an einem Stativ.

Zudem verfügt der Boomster Go über eine Multifunktionstaste. Damit lassen sich Musiktitel mit einmaligem, kurzen Drücken pausieren, mit zweimaligem Drücken zum nächsten Lied springen und mit dreimaligem Drücken zum vorherigen Song switchen. In der Theorie kann man so etwa direkt auf die Musikwiedergabe zugreifen, ohne vorerst das Smartphone aus der Hosentasche nehmen zu müssen. In der Praxis kommt diese Funktion meiner Erfahrung eher selten, wenn überhaupt zum Einsatz. Tastenkombinationen wie bei Bose (etwa zum Ausschalten der Turn-Off Funktion etc. ) gehören nicht zum technischen Umfang. Immerhin: Mit langem Gedrückt halten der Multifunktionstaste kann auf die Sprachsteuerung für Siri oder Google Assistant zugegriffen sowie Anrufe entgegen genommen werden.

Die Signaltöne sind schlicht und unauffällig gehalten. Im Vergleich zu den ausgefallenen Trommeln-Geräuschen einer UE Boom 3 oder dem lauten Piepston eines JBL Charge 4 Lautsprechers, verhalten sich die Töne mit einem kurzen Piepsen neutral.

Die Akkustand-Anzeige ist mit drei kleinen, LED-Leuchten ebenfalls schlicht gestaltet. Diese leuchten lediglich beim Einschalten des Lautsprechers kurz auf, erlischen daraufhin allerdings schnell wieder, um Energie zu sparen.

Insgesamt gibt es bei der Bedienung kaum etwas zu bemängeln.

Akkulaufzeit/Reichweite

Ein heikles Thema ist bei Bluetooth-Boxen immer wieder die Akkulaufzeit. In vielen Fällen werben Hersteller mit überzogenen Angaben, die sich in der Praxis als als äußerst fragwürdig herausstellen. Man denke etwa an die tatsächliche Musikspielzeit des Bang & Olufsen Beoplay A2.

Teufel beziffert die Akkulaufzeit des Boomster Go bei mittlerer Lautstärke mit 10 Stunden. In der Praxis konnte ich bei 50% Lautstärke und dem Abspielen aktueller Charts eine Spieldauer von rund 8:15 Stunden feststellen. Der beworbene Wert von 10 Stunden ist also durchaus realistisch (Die Differenz könnte aufgrund des neuen Akkus oder des abgespielten Genres zustande kommen.) Bei maximaler Lautstärke waren es dann nur noch 4:10 Stunden – ebenfalls ein Spitzenwert in der Größenklasse.

Etwas ärgerlich: Leider legt Teufel keinen Adapter für das Aufladen an der Steckdose in den Lieferumfang. Das ist schade, denn so muss ich den Lautsprecher gezwungenermaßen über einen USB-Anschluss mit geringen 1 A Leistung am Laptop aufladen, wodurch sich das Aufladen deutlich verzögert. Hier hätte man für den stolzen Preis von rund 100 Euro sicherlich noch einen regulären Netzadapter mit ins Paket legen können.

Pluspunkte sammeln kann der Boomster Go hingegen bei der Bluetooth-Reichweite. Im Test blieb die Musikwiedergabe selbst durch zwei ca. 30mm dicke Steinwände erhalten. Auf freier Strecke im Außenbereich waren erst nach ca. 40 Metern kleine Unterbrechungen zu vernehmen. Das kann sich durchaus sehen lassen.



  1. Florian

    Hey Philip, hast du schonmal Produkte von Braven getestet? Würde gerne wissen wie gut der BRV-XXL/2 ist, würde mir gerne einen großen, tragbaren Bluetooth Lautsprecher holen, hatte schon den Teufel Rockster Air, war mir aber leider etwas zu unhandlich, aber der Ton war ziemlich gut…

  2. Emanuele

    Halo,

    ich hatte den Boomster GO ausgetestet und als „Headset“ am Laptop ausprobiert.

    Meine Gesprächspartner haben allerdings ständig ein Echo vernommen und sich selbst gehört.

    Das war nicht gerade eine angenehme Erfahrung. Das verbaute Mikrofon nimmt folglich die Töne aus dem eigenen Lautsprecher auf. Wie sollte anders ein Echo entstehen? Das am Laptop eingebaute Mikrofon und die eingebauten Lautsprecher waren in den Soundeinstellungen deaktiviert.

    Wieso kam es dennoch zu einem Echo Effekt? Hast du das auch im Test erlebt?

  3. Sparfuchs

    Hallo, du musst mal die Tribit Stormbox Micro testen. Der soll klanglich zwischen Bose und Teufel liegen, und kostet um die 50 Euro. Die meisten Tester sind extrem begeistert.


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