Philips BT6000B/12: Musikdose mit 360-Grad-Sound

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Philips bietet eine kaum zu überblickende Auswahl an Bluetooth-Boxen an: klein, groß, rund, eckig, mal im Handgranaten-Design, dann wieder an einem Bienenstock erinnernd. Mit dem BT6000B/12 präsentiert sich eine neue Box aus dem Hause Philips. Knapp 100 Euro kostet der Speaker, der vor Kurzem auf den Markt gekommen ist.

Beim Entwerfen des BT6000B/12 hatten die Designer von Philips wohl eine große Bierdose vor Augen. Nur der Henkel stört das Bild ein wenig. Der aber hat einen praktischen Nutzen: Er macht die Box mobil. Das ist sie mit ihrem kompakten Abmessungen von 188 x 71 x 70 mm (Breite x Tiefe x Höhe) und einem Fliegengewicht von nur 490 Gramm aber sowieso. Verpackt ist der Speaker in ein robust wirkendes Aluminiumgehäuse, das nach dem Standard IPX4 sogar spritzwassergeschützt ist. Wer es bunt mag, hat beim BT6000B/12 Pech: Der Speaker ist lediglich in schwarz, weiß sowie dezentem blau erhältlich. Edel sieht er allerdings aus.

Vier Speaker sorgen für Rundumklang

Im kompakten Gehäuse des BT6000B/12 sind ganze vier Lautsprecher verbaut: zwei passive Bassstrahler für die tiefen Töne sowie zwei Full-Range-Lautsprecher, die sich um den Rest des Klangspektrums kümmern. Durch die Anordnung der Speaker auf beiden Seiten des Gehäuses soll ein 360-Grad-Klang entstehen. So soll die Box von Philips einen ganzen Raum gleichmäßig beschallen können. Insgesamt bietet der Speaker eine Musikleistung von 12 Watt. Für eine kleine Box ist das ein guter Wert, der für ordentlich Druck sorgen dürfte.

NFC? Check! Freisprechfunktion? Check!

Die Ausstattung des BT6000B/12 ist für eine Box, die knapp 100 Euro kostet, nicht von schlechten Eltern und bietet fast alles, was man erwarten kann. Da ist natürlich die heute fast schon obligatorische Freisprechfunktion, und auch der Nahfunkstandard NFC (Near Field Communication) zum einfachen Koppeln mit dem Handy wird unterstützt. Nur schade, dass sich von der Box aus die Wiedergabefunktionen des Smartphones nicht bedienen lassen. Lediglich die Lautstärke kann über einen Drehregler gesteuert werden.

Die Reichweite der Bluetooth-Verbindung gibt Philips mit zehn Metern an, außerdem können MP3-Player oder Smartphones über den 3,5mm-Audioeingang mit dem BT6000B/12 verbunden werden. Geladen wird die Box über USB, dann bietet sie Power für rund acht Stunden Musikgenuss.

Erhältlich ist der Philips BT6000B/12 ab sofort für 99,99 Euro (UVP).



There are 8 comments

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  1. oluv

    glaubst kann der mithalten mit Denon, JBL usw?
    designmäßig hat philips echt was drauf, viele von denen schauen echt stylisch aus.
    gibt übrigens jetzt auch den TDK Trek Flex der da auch genau reinpassen würde.

  2. Philipp

    Hi Oluv! Schön dass du vorbei schaust;)

    Ich finde den Philips auch sehr stylisch und bin gespannt, was der Speaker so musikalisch kann. Den TDK Flex habe ich bereits hier zu Hause und vom Klang bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Die Bässe lassen zu wünschen übrig und generell kann der KIang nicht mit SoundLink Mini, Envaya Mini etc. mithalten. Gibt es schon Neuigkeiten zu deinem Vergleichstool?

    Viele Grüße

  3. oluv

    Mist, du trübst somit gerade meine Anfangsneugierde, denn meinen Flex konnte ich gestern nicht mehr entgegennehmen und bekomme den erst heute zu hören. Wirklich so schlecht? Vielleicht nicht “eingespielt” 😉 Habe mir da ehrlich gesagt schon einiges versprochen. Aber ist schon recht groß oder? Etwas größer als JBL Charge 2 nehm ich an? Kommt aus den Bildern nämlich nicht ganz so hervor. Mich wundern auch einige Reviews, die behaupten von dem tollen Bass überrascht gewesen zu sein usw…

    Das Tool ist soeben fertig geworden! Also das ganze drumherum, Programmierung usw, es wird gerade auf den Server portiert. Ich wollte auch schon mit den Aufnahmen anfangen, war aber durch Bauarbeiten zuhause verhindert und möchte das in den nächsten Tagen nachholen und online stellen, sobald ich ein paar erste Kandidaten verfügar habe, ist alles nicht ganz einfach, auch der Aufwand ist enorm und ich brauche Zeit. Ich kann natürlich nicht alle Lautsprecher auf einmal reinnehmen, das wird noch dauern, bis alles wirklich umfangreich ist. Aber ohne mich selbst loben zu wollen, das mach ich nämlich normalerweise nicht, ich finde das Tool echt klasse irgendwie und bin selbst überrascht wie gut das funktioniert. Ich hab da recht viele Ideen reingepackt, damit das wirklich valide Ergebnisse liefert. Ich hätte dir gern einen Vorablink zum rumspielen geschickt, aber es sind im Prototypen einfach noch zu viele Funktionen deaktiviert. Ein bisschen Geduld noch.

    • Philipp

      Ich hatte den Flex nur für einige Minuten angespielt, aber der Klang kann einfach nicht so wirklich überzeugen. Er ist zu unausgewogen und flach. Sicherlich wirst du das selbst bald feststellen;) Größenmäßig ist der TDK Flex mit dem JBL Charge 2 vergleichbar.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass das Projekt eine Menge Aufwand macht, die Lautsprecher müssen ja alle bestellt werden und die Umsetzung mit der Programmierung und dem Setup ist sicherlich auch nicht leicht. Ich hatte bereits deinen Preview vom Tool gesehen und fand, dass das Ganze schon mal sehr gut aussah und übersichtlich aufgebaut ist. Du kannst mir gerne einen kurzen Link senden, dass ich mir das Tool mal genauer ansehen und meinen Senf dazu geben kann;)

      • oluv

        Ich bekomme einige Lautsprecher direkt von den Herstellern, andere als Leihgerät aber auch von Freunden. Mit den Bestellungen möchte ich mich eher zurückhalten, da ich auch schon mal von Amazon ein “freundliches” Mail bekommen habe.

        Ich werde für den Anfang erstmal an die 15 verschiedene anbieten können. Sobald diese komplett abgedeckt sind, ist das online. Die meisten Aufnahmen habe ich dieses Wochenende erledigt, war ein ziemlicher Kampf, aber dadurch dass es am Anfang so viele waren, hat es natürlich länger gedauert all diese abzudecken. Danach werde ich immer wieder mal einen neuen hinzufügen, das ist dann hoffentlich schneller handzuhaben.

        Der TDK ist wirklich nicht besonders, aber es gibt einen Trick, damit er besser klingt: Man muss ihn auf die Maximallautstärke stellen und dann am Player regeln, so klingt er deutlich voller als wenn der Player auf Maximal ist und der Lautsprecher dagegen niedrig. Mich haben eher die säuselnden Höhen mehr gestört. Außerdem ist er mir für die gebotene Performance zu groß.

  4. Gabi

    Hi Philipp,
    Hab gerade deine Seite entdeckt – toll! Ich habe mir gestern den BT6000 gekauft, und bin jetzt zu Hause doch etwas enttäuscht vom Volumen – Hast Du mittlerweile den Sound testen können? Frage mich, ob ich nicht doch gegen den JBL Charge 2 umtauschen sollte – allerdings stören mich an ihm die empfindlichen Bassöffnungen….
    Danke für eine Antwort,
    Liebe Grüsse Gabi

    • Philipp

      Hallo Gabi, konnte den Philips bisher noch nicht testen. Er ist allerdings unterwegs und sollte in ein paar Tagen bei mir sein. Wenn du dich ein wenig geduldest, kann ich dir einen kurzen Ersteindruck geben. Den Charge 2 kann ich dir wärmstens empfehlen. Die neue Variante Charge 2+ ist auch wasserdicht und Firmware-technisch auf dem neusten Stand. Zu den offenen Membran-Öffnungen: Diese sind nicht so empfindlich wie sie aussehen, eine zusätzliche Tasche hilft gegen mögliche Schäden.

      Grüße


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